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  Depressionen
                                            - was sind Depressionen und was kann man dagegen tun?

Gestufte Reizkonfrontation in der Selbsttherapie

Wenn Sie sich dafür entscheiden, eine gestufte Reizkonfrontation durchzuführen, haben Sie das wahrscheinlich deshalb getan, weil Sie sich nicht sofort dem schwierigsten Angstauslöser aussetzen möchten.

Hier einige Tipps zur gestuften Reizkonfrontation:

Überlegen Sie erst, welche Situationen Ihnen Angst auslösen und sortieren Sie diese dann nach Stärke. Natürlich beginnen Sie dann mit der leichtesten Situation bzw. dem leichtesten Auslöser.

Bereiten Sie sich vor Beginn der Konfrontation mental darauf vor. Was kann passieren, wie kann ich handeln?

Nehmen Sie keine Hilfmittel mit zur Konfrontation, also keine Handys usw.

Setzen Sie sich dann der Konfrontation aus. Wenn Sie möchten, mit Begleitung, die Ihnen Hilfe stellen kann.

Beobachten Sie dann, was geschieht, bewerten Sie aber nicht.
(Macht die Spinne wirklich etwas gefährliches, oder denke ich das nur?)

Bleiben Sie in der Konfrontation solange, bis die Angst nachlässt.

Wiederholen Sie diese Übungen mehrmals, bevor Sie die "Angstdosis" steigern.

Wenn Sie bemerken, daß Sie eine Situation überlastet, sollte Sie sich eine leichtere Situation suchen, die Sie vorher meistern können, bevor Sie sich wieder der eigentlichen Situation aussetzen.

Schreiben Sie Ihre Erfolge und auch Mißerfolge auf, auch Ihre Gedanken und Gefühle.
So können Sie auch außerhalb der Konfronation an Ihren Übungen an sich weiterarbeiten.

Doch Vorsicht:
Nehmen Sie vorsichtshalber jemanden mit zu Ihrer Übung, wenn Sie glauben, daß Sie möglicherweise nicht alleine mit der Übung fertig werden. Er kann Ihnen im Zweifelsfalle Hilfe leisten.

 

 

 

 



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