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Man denkt, man ist nichts wert Ein depressiver Mensch verliert
das Vertrauen in sich selbst und die Fähigkeit, sich selbst realistisch einzuschätzen.
Er verliert den Blick über seine eigenen Fähigkeiten und Möglichkeiten.
Er ist sich sicher, daß er nichts mehr zu leisten im Stande ist, daß
er nichts mehr schaffen kann und keine Anforderungen mehr erfüllen kann.
Er glaubt, daß er immer versagt und deswegen nicht liebenswert ist und wertlos.
Der Depressive glaubt außerdem, daß die anderen Menschen ihn genauso
sehen und daß sie ihn nicht mögen und schätzen können. Dieses
verinnerlichte Gefühl führt dann oft in die Überzeugung, daß
das Leben nicht mehr lebenswert sei. Wenn man nichts kann und auch nicht geliebt
werden kann, warum sollte man dann leben? | |