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Mütter, nicht aber Väter werden depressiv - Wochenbettdepression
betrifft offenbar nur Frauen
Offenbar liegt es tatsächlich mehr an der hormonellen Umstellung
als an der erhöhten psychischen Belastung, wenn Mütter
nach der Geburt des ersten Kindes psychisch krank werden.
Das schließen dänische Forscher aus einer neuen Studie,
in der sie Daten von rund 630 000 dänischen Müttern und
550 000 Vätern ausgewertet hatten. Bei den Frauen war in den
ersten drei Monaten nach der Geburt die Rate für eine psychische
Erkrankung um über das Siebenfache erhöht, bei den Männern
ergab sich hingegen kein erhöhtes Risiko für eine schwere
psychische Erkrankung (JAMA 296, 2006, 2582).
Wissenschaftler hatten bisher immer wieder die Vermutung geäußert,
daß auch Männer nach der Geburt eines Kindes häufig
Depressionen bekommen, da sich auch deren Leben durch den Nachwuchs
drastisch ändert.
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