| |
MaprotilinAnwendungsgebiete
Dieser Wirkstoff wird angewendet bei depressiven Erkrankungen. Hinweise
Nehmen Sie diesen Wirkstoff mit etwas Flüssigkeit ein. Es tritt sofort
eine beruhigende Wirkung ein, der antidepressive Effekt tritt jedoch erst nach
einer bis drei Wochen ein. Dieser Wirkstoff beeinträchtigt das Reaktionsvermögen
und kann daher die Fähigkeit, am Straßenverkehr teilzunehmen oder die
Fähigkeit, Maschinen zu bedienen, beeinträchtigen. Gegenanzeigen
und Beschränkungen Dieser Wirkstoff darf nicht eingesetzt werden
bei Vergiftungen durch Schlaftabletten, Betäubungsmitteln oder Alkohol. Auf
diesen Wirkstoff muss verzichtet werden bei Krankheiten, die eine vollständige
Leerung der Harnblase verhindern. Dies ist zum Beispiel möglich bei einer
Vergrößerung der Vorsteherdrüse. Auch bei schweren Herzerkrankungen
sollten diese Wirkstoffe nicht verwendet werden. Bei schweren Leberschäden
oder Nierenschädigungen, bei einem Grünen Star, einer krankhaften Verengung
des Magenausganges, bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, bei epileptischen Erkrankungen
sowie bei Störungen der Blutbildung sollte dieser Wirkstoff nur unter strenger
Kontrolle verwendet werden. Wechselwirkungen
Medikamente gegen die Parkinson-Krankheit, Alkohol, Schlafmittel und Mittel gegen
Heuschnupfen werden durch diesen Wirkstoff teilweise verstärkt. Mittel gegen
zu hohen Blutdruck sind bei gleichzeitiger Einnahme mit diesem Wirkstoff weniger
wirksam. Eine Abschwächung der Wirksamkeit dieses Wirkstoffes kann auftreten
bei Medikamenten gegen Epilepsie. In Kombination mit MAO-Hemmern kann es zu Nebenwirkungen
wie Krämpfen, Fieber, Zittern und Bewusstlosigkeit kommen. Sollte der Umstieg
auf MAO-Hemmer beabsichtigt sein, so ist mindestens zwei Wochen nach dem Absetzen
dieses Wirkstoffes abzuwarten. Schwangerschaft
und Stillzeit Falls notwendig kann dieser Wirkstoff während einer
Schwangerschaft verwendet werden. Es sind allerdings Entzugserscheinungen beim
Neugeborenen möglich. Während der Stillzeit darf dieser Wirkstoff
nicht eingenommen werden. Kinder Bei
Kindern und Jugendlichen sollten diese Wirkstoffe nicht eingesetzt werden. Zu
weiteren Besonderheiten, Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage,
bevor Sie dieses Medikament einnehmen! Medikamente,
die diesen Wirkstoff enthalten Deprilept® 25 Filmtbl., Rezeptpflichtig
Deprilept® 50 Filmtbl., Rezeptpflichtig Deprilept® 75 Filmtbl., Rezeptpflichtig
Ludiomil® 25 Filmtbl., Rezeptpflichtig Ludiomil® 50 Filmtbl., Rezeptpflichtig
Ludiomil® 75 Filmtbl. (teilbar), Rezeptpflichtig Ludiomil® Amp., Rezeptpflichtig
Maprolu® 10 Filmtbl., Rezeptpflichtig Maprolu® 25 Filmtbl., Rezeptpflichtig
Maprolu® 50 Filmtbl., Rezeptpflichtig Maprolu® 75 Filmtbl., Rezeptpflichtig
Maprolu® Inj.-Lsg., Rezeptpflichtig Maprotilin 25 Holsten Filmtbl., Rezeptpflichtig
maprotilin 25 von ct, Rezeptpflichtig Maprotilin 50 Holsten Filmtbl., Rezeptpflichtig
maprotilin 50 von ct, Rezeptpflichtig Maprotilin 75 Holsten Filmtbl., Rezeptpflichtig
maprotilin 75 von ct, Rezeptpflichtig Maprotilin-neuraxpharm 25 Filmtbl.,
Rezeptpflichtig Maprotilin-neuraxpharm 50 Filmtbl., Rezeptpflichtig Maprotilin-neuraxpharm
75 Filmtbl., Rezeptpflichtig Maprotilin-neuraxpharm Inj.-Lsg. 25mg/2ml, Rezeptpflichtig
Maprotilin-ratiopharm® 25 Filmtbl., Rezeptpflichtig Maprotilin-ratiopharm®
50 Filmtbl., Rezeptpflichtig Maprotilin-ratiopharm® 75 Filmtbl., Rezeptpflichtig
Maprotilin-TEVA® 25mg Filmtbl., Rezeptpflichtig Maprotilin-TEVA® 50mg
Filmtbl., Rezeptpflichtig Maprotilin-TEVA® 75mg Filmtbl., Rezeptpflichtig
Psymion® 25mg Filmtbl., Rezeptpflichtig Psymion® 50mg Filmtbl., Rezeptpflichtig
Psymion® 75mg Filmtbl., Rezeptpflichtig | |