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  Depressionen
                                            - was sind Depressionen und was kann man dagegen tun?

Amitriptylin

Anwendungsgebiete von Amitriptylin
Das Anwendungsgebiet dieses Mittels sind leichte und mittelschwere Depressionen, die zusammen mit Unruhe und Angst auftreten.

Dosierung
Ihr Arzt bestimmt aufgrund Ihres spezifischen Krankheitsbildes die Dosierung.

Sollte tagsüber eine erhöhte Müdigkeit auftreten und Sie dafür nachts nicht schlafen können, kann vom Arzt die Dosis am Abend erhöht und dafür die Dosis am Morgen niedriger gewählt werden.

Die Therapie sollte besonders in den ersten Wochen, aber auch während der gesamten Zeit von einem Arzt überwacht werden. Ändern Sie nicht selbst die Dosierung, sondern fragen Sie Ihren Arzt.

Zum Abschluss der Behandlung sollte Ihr Medikament langsam ausgeschlichen werden.

Hinweise
Während der ersten Woche der Behandlung tritt meistens eine Dämpfung der Stimmung und des Antriebs auf. In der zweiten Woche wird eine erhöhte Selbstmordgefahr beobachtet, da der Antrieb wieder gesteigert ist, die Stimmung aber immer noch sehr tief ist. Die endgültige stimmungsaufhellende Wirkung setzt erst nach einigen Wochen ein.
Bereits zu Therapiebeginn treten die Nebenwirkungen des Medikamentes auf. Brechen Sie deswegen nicht eigenständig die Behandlung ab, sondern führten Sie sie fort, bis der eigentliche stimmungsaufhellende Effekt eintritt.

Da dieses Medikament das Reaktionsvermögen einschränken kann, ist möglicherweise die Teilnahme am Straßenverkehr nicht mehr gegeben.

Gegenanzeigen
Dieses Medikament darf nicht verabreicht werden, wenn Sie gleichzeitig Schlaftabletten oder Beruhigungstabletten einnehmen oder eine Vergiftung durch Alkohol vorliegt.
Dieses Medikament darf nicht eingesetzt werden, wenn Erkrankungen vorliegen, die die vollständige Leerung der Harnblase verhindern.
Dieses Medikament darf nicht eingesetzt werden bei einem Darmverschluß, der durch eine Lähmung der Darmmuskulatur hervorgerufen wird, bei einem krankhaft verengten Magenausgang oder bei Grünem Star.
Eine strenge ärztliche Überwachung ist gegeben bei schweren Leber- oder Nierenschäden, bei epileptischen Erkrankungen, bei einer Vergrößerung der Prostata und bei einer Störung der Blutbildung.
Während der Schwangerschaft und in der Stillzeit sollte dieses Medikament nicht eingesetzt werden.

Nebenwirkungen
Es kann besonders zu Anfang der Behandlung zu Schwindel, Müdigkeit, Mundtrockenheit, Benommenheit, Zittern, erhöhte Herzfrequenz, Gewichtszunahme, niedrigem Blutdruck, Sprachstörungen, Verstopfung und zu einer verstopften Nase kommen.
Zum Teil treten auch Störungen beim Wasserlassen auf, Hautausschläge, ein erhöhtes Durstgefühl und ein Verlust der sexuellen Lust und Funktion.
Sehr selten treten Darmverschlüsse, Änderungen des Harnverhaltens und Änderungen in blutbildenden Systemen auf. Überwiegend bei älteren Patienten können Verwirrtheitszustände auftreten.

Wechselwirkungen
Wechselwirkungen bestehen zu Schlafmitteln, Beruhigungsmitteln, Alkohol, Mitteln gegen Parkinson, Antihistaminika.
Dies sind nur einige Wechselwirkungen. Informieren Sie Ihren Arzt über Medikamente, die Sie zusätzlich einnehmen.

Schwangerschaft und Stillzeit
Dieser Wirkstoff sollte während der Schwangerschaft und während der Stillzeit nicht eingenommen werden.

Kinder
Kinder unter 16 Jahren sollten nicht oder nur unter strenger ärztlicher Kontrolle dieses Medikament einnehmen. Da diese Medikamente Blutbildveränderungen bewirken können, sollte besonders bei Kindern und bei Jugendlichen eine Kontrolle des Blutbildes vor der Behandlung erfolgen.


Zu weiteren Besonderheiten, Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage, bevor Sie dieses Medikament einnehmen!

Medikamente, die diesen Wirkstoff enthalten

Amineurin® 10 Filmtbl., Rezeptpflichtig
Amineurin® 100 retard Tbl., Rezeptpflichtig
Amineurin® 25 Filmtbl., Rezeptpflichtig
Amineurin® 25 retard Kaps., Rezeptpflichtig
Amineurin® 50 Filmtbl., Rezeptpflichtig
Amineurin® 50 retard Kaps., Rezeptpflichtig
Amineurin® 75 retard Kaps., Rezeptpflichtig
amitriptylin 25 von ct, Tabletten, Rezeptpflichtig
Amitriptylin 25mg retard Desitin® Retardkaps., Rezeptpflichtig
Amitriptylin 50mg retard Desitin® Retardkaps., Rezeptpflichtig
amitriptylin 75 von ct, Tabletten, Rezeptpflichtig
Amitriptylin 75mg retard Desitin® Retardkaps., Rezeptpflichtig
Amitriptylin beta® 10 Filmtbl., Rezeptpflichtig
Amitriptylin beta® 25 Filmtbl., Rezeptpflichtig
Amitriptylin beta® 25 retard Retardkaps., Rezeptpflichtig
Amitriptylin beta® 75 retard Retardkaps., Rezeptpflichtig
Amitriptylin-neuraxpharm 10 Drg., Rezeptpflichtig
Amitriptylin-neuraxpharm 100 Filmtbl., Rezeptpflichtig
Amitriptylin-neuraxpharm 25 Drg., Rezeptpflichtig
Amitriptylin-neuraxpharm 25 retard Retardkaps., Rezeptpflichtig
Amitriptylin-neuraxpharm 50 Drg., Rezeptpflichtig
Amitriptylin-neuraxpharm 50 retard Retardkaps., Rezeptpflichtig
Amitriptylin-neuraxpharm 75 Filmtbl., Rezeptpflichtig
Amitriptylin-neuraxpharm 75 retard Retardkaps., Rezeptpflichtig
Amitriptylin-RPh® 25mg Filmtbl., Rezeptpflichtig
Amitriptylin-RPh® 25mg Retardkaps., Rezeptpflichtig
Amitriptylin-RPh® 50mg Retardkaps., Rezeptpflichtig
Amitriptylin-RPh® 75mg Retardkaps., Rezeptpflichtig
Amitriptylin-TEVA® 10mg Filmtbl., Rezeptpflichtig
Amitriptylin-TEVA® 25mg Filmtbl., Rezeptpflichtig
Amitriptylin-TEVA® 25mg Retardkaps., Rezeptpflichtig
Amitriptylin-TEVA® 50mg Retardkaps., Rezeptpflichtig
Novoprotect® 10mg Filmtbl., Rezeptpflichtig
Novoprotect® 25mg Filmtbl., Rezeptpflichtig
Novoprotect® 25mg retard Retardkaps., Rezeptpflichtig
Novoprotect® 75mg retard Retardkaps., Rezeptpflichtig
Saroten® Dragees 10mg, Rezeptpflichtig
Saroten® Dragees 25mg, Rezeptpflichtig
Saroten® retard Kapseln 75mg, Rezeptpflichtig
Saroten® retard Tabs 75mg, Rezeptpflichtig
Syneudon® 50 Tbl., Rezeptpflichtig


 



 

 

 



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