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Viviana




Anmeldungsdatum: 03.12.2009
Beiträge: 36

BeitragVerfasst am: 31.01.2010 15:03    Titel: und trotzdem geht es weiter   Antworten mit Zitat

Manchmal frage ich mich WARUM? Warum läuft mein Leben so wahnsinnig schief?

Ich liege im Bett und möchte schlafen, möchte nur für ein paar Stunden vergessen, einfach mal an nichts denken... doch meistens vergeblich. Immer wieder kommen die gleichen Gedanken und Fragen, ohne Antworten... die Nerven liegen blank, ich bin gereizt, genervt, frustriert, depremiert... und dann der schlimmste und zugleich erschreckenste Gedanke... Ich will einfach nicht mehr! Einfach einschlafen und nie wieder aufwachen.

Es sind Gedanken, über die man nicht redet... über die ich vielleicht auch gar nicht reden will... sie schmerzen und sind verletztend. Würde jemand der mich liebt so etwas wissen, wäre er sicher entsätzt und traurig.

Es ist ja nicht so als wäre ich einsam und es würde sich niemand für mich interessieren, aber genau dass ist manchmal am anstrengensten... jeder will wissen wie´s einem geht, wie´s weiter gehen soll, erwartet einen Plan B und vorallem, dass du nicht aufgibst.

Man will die Anderen ja nicht enttäuschen, macht also weiter... kämpft mit sich... und sich durchs Leben... schweigt und weint... ALLEIN!

Die Zeit ist wie eine Bombe... sie tickt... und man fragt sich wann alles zusammenbricht... die Fassade, die Seele... man selbst!?!


Ich finde es passt hierher! Das mit dem Plan B und dem aufgeben ist auf meine Ausbildungssituation bezogen, von meinen Depressionen weiß niemand etwas. Sie würden es nicht verstehen.
_________________
Manchmal muss man zwischen den Zeilen lesen!
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misa




Anmeldungsdatum: 03.01.2008
Beiträge: 6882
Wohnort: Finsterniswald

BeitragVerfasst am: 31.01.2010 19:57    Titel: Re: und trotzdem geht es weiter   Antworten mit Zitat

Viviana hat Folgendes geschrieben:

Es ist ja nicht so als wäre ich einsam und es würde sich niemand für mich interessieren, aber genau dass ist manchmal am anstrengensten... ..... schweigt und weint... ALLEIN!
..................Sie würden es nicht verstehen.


Hallo Viviana !

Manchmal kann man ziemlich einsam unter Menschen sein. Ob sie es verstehen würden, wenn sie es wüssten, ist ja eine reine Mutmaßung von dir. Vielleicht wäre es anders?

lg misa
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Viviana




Anmeldungsdatum: 03.12.2009
Beiträge: 36

BeitragVerfasst am: 31.01.2010 23:57    Titel:   Antworten mit Zitat

Hi misa!

Du hast schon recht! Ich war vor ein paar Jahren mal in Therapie, damals hat meine Ärztin mich wegen Prüfungsangst überwiesen. Und als es da hieß ich geh zum Therapeuten war das alles nicht so cool. Wenn dann jetzt kommen würde, dass ich zur Thera gehe wegen Depris oje daran möchte ich gar nicht erst denken!

Aber grundsätzlich hast du natürlich recht. Und früher oder später werde ich wohl auch versuchen darüber zu sprechen, aber ich habe halt Angst!
_________________
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Tabu




Anmeldungsdatum: 18.09.2009
Beiträge: 447
Wohnort: Nirvana

BeitragVerfasst am: 01.02.2010 10:15    Titel:   Antworten mit Zitat

Hallo Viviana

Also ich hatte da ähnlich Angst, wie du. Ich wollte auch keinem erzählen, dass ich ne Therapie mache. Meine Eltern haben in der Tat auch nicht so toll reagiert. Bzw. viel mehr meine Mutter. Bei meinem Vater kann ich das nicht so einfach einschätzen. Er zeigt nicht so, was er wirklich davon hält. Sie haben es aber beide hingenommen und unterstützen mich, wenn ich sie lasse. Meinen Geschwistern habe ich nichts erzählt. Sie bekommen zwar mit, wenn ich da hin gehe aber es fragt nie jemand, zu welchen Arzt ich gehe. Obwohl doch meine große Schwester hat mich einmal gefragt. Aber sie ist da nie wieder drauf zurück gekommen. Da hieß es auch noch ich gehe da hin, weil ich Hilfe brauche beim Abnehmen Rolling Eyes
Naja und wenn ich in der Uni erzähle, dass ich in Therapie bin denke ich, dass alle denken, dass das wegen der Albträume ist. Naja haben sie auch nciht ganz Unrecht mit. Aber immerhin sie reagieren alle positiv, wenn ich sage, dass ich zur Therapie gehe. Da schaut mich keiner komisch an deswegen.

LG Tabu
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Viviana




Anmeldungsdatum: 03.12.2009
Beiträge: 36

BeitragVerfasst am: 01.02.2010 14:32    Titel:   Antworten mit Zitat

Hi Tabu!

Mein Vater kam damals gar nicht damit klar! Meine Mom ist da eigentlich ganz cool. Meinem Bruder werde ich es nicht sagen, aber der wohnt auch in Essen, der kriegt das eh nicht mit.

Habe es heute Morgen meinem Freund erzählt. Er hat mir geschrieben, dass er hofft dass es mir was bringt!?

Auf der Arbeit werde ich es niemandem erzählen, ich weiß dass eine meiner Kolleginnen sowas total albern findet!

Naja jetzt muss ich unbedingt schnell nen Platz finden!
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broken..




Anmeldungsdatum: 12.01.2010
Beiträge: 34

BeitragVerfasst am: 01.02.2010 21:58    Titel:   Antworten mit Zitat

Viviana hat Folgendes geschrieben:
Auf der Arbeit werde ich es niemandem erzählen, ich weiß dass eine meiner Kolleginnen sowas total albern findet!


OMG, wie kann man sowas albern finden?? Es würden bestimmt Sprüche kommen, man solle sich mal zusammenreissen. Leider ist es ein Problem, das in unserer Gesellschaft leider immer noch weit verbreitet ist (denke ich). Viele sehen Depressionen nicht als Krankheit an. Ich persönlich habe es bis jetzt ja auch nicht... Aber genau das ist es! Und es ist eine schwerwiegende Krankheit! Sie erfordert sehr viel Kraft und Zeit! Und ohne Therapie ist sie kaum zu bewältigen.
Du schreibst außerdem noch, dass du den Gedanken einzuschlafen und nie wieder aufzuwachen erschreckend findest! Diesen Gedanken kennen bestimmt alle hier. Es ist ja nicht so, dass wir sterben möchten. Es ist viel mehr der Wunsch, SO (mit den Depressionen) nicht mehr weiterleben zu wollen. Das heisst, dass man etwas ändern muss und WILL. Und mit einer Therapie macht man schon mal einen guten Schritt in die richtige Richtung!

Und eines darfst du nicht vergessen. Du bist nicht allein mit deinen Problemen! Es kann jedem geholfen werden, der Hilfe sucht und annimmt. Für mich persönlich ist dieses Forum schon mal eine große Hilfe!

Ich wünsche dir ganz viel Kraft!
LG
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...und das Lächeln wird ewig meine Maske sein...
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Viviana




Anmeldungsdatum: 03.12.2009
Beiträge: 36

BeitragVerfasst am: 07.02.2010 18:25    Titel:   Antworten mit Zitat

Hier mal wieder ein paar Gedanken:

Die Liebe, das Leben, das Leiden... Glück? Was bedeutet es für mich? Ist mein Leben die Liebe zu leiden?


Na, was meint ihr?


@broken: Ich verstehe auch nicht wie Leute noch so über diese Krankheit denken können, aber ich fühle mich zur Zeit auch nicht bereit mich mit ihnen auseinander zu setzen.

Ich bin froh, dass ich hier schreiben kann, auch wenn es mir nicht immer leicht fällt meine Gedanken in Worten auszudrücken. Deswegen schreibe ich momentan auch nicht so oft.
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thomas 87




Anmeldungsdatum: 07.02.2010
Beiträge: 30
Wohnort: bischof

BeitragVerfasst am: 07.02.2010 21:32    Titel:   Antworten mit Zitat

hallo viviana reden ist meiner meinung das wichtigste....ich denk mir manchmal auch könnt ich nicht für immer schlafen weil man im schlaf nicht nachdenken muss....aber man wacht immer wieder mit den selben gedanken auf....lg thomas
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Tabu




Anmeldungsdatum: 18.09.2009
Beiträge: 447
Wohnort: Nirvana

BeitragVerfasst am: 07.02.2010 21:39    Titel:   Antworten mit Zitat

Hallo Thomas

Im Schlaf muss man nicht nachdenken.....stimmt. Nur leider träumt man im Schlaf ganz viel. Die Gedanken kann man ein wenig lenken. Die Träume eher nicht. Also ich finde schlafen nicht wirklich besser, als zu "leben" wenn man das so nennen darf, was ich hier mache. Deshalb wäre es doch wirklich am Besten, wenn man einfach tod wäre.....dann hätte man Ruhe!!!!!!

@Viviana
Deine Gedanken kann ich nachvollziehen. Auch ich habe manchmal das Gefühl das Leid zu brauchen. Auch um mich einfach zu spüren.

LG Tabu
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thomas 87




Anmeldungsdatum: 07.02.2010
Beiträge: 30
Wohnort: bischof

BeitragVerfasst am: 07.02.2010 21:54    Titel:   Antworten mit Zitat

da hast du recht aber in meion träum bin ich fast immer glücklich ich bin froh wenn ich schlaf...natürlich habe ich auch schon so gedacht das alles einfacher wer wenn ich tod wäre aber ich versuch am ball zu bleiben und so vor mir her zu leben..lg
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Gast

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BeitragVerfasst am: 08.02.2010 23:17    Titel:   Antworten mit Zitat

Für jemanden, der nicht unter Depressionen leidet, ist es schwer, zu verstehen was man hat und warum man "sich nicht einfach zusammenreißen kann", weil jeder hat ja mal Probleme...
Dennoch vll. hilft es zumindest ansatzweise nachzuvollziehen wie Du Dich fühlst und auch Deine Reaktionen zu verstehen. Denn Reden tut gut und vielfach bringen die Leute einem dann eher Verständnis entgegen, als wenn man es verschweigt und sich weiterhin "merkwürdig" verhält.
Ich muss aber auch gestehen, dass es Leute gibt, denen man es besser nicht erzählt hätte. Die einen dann nur noch als "schwach" oder "komisch" abstempeln. Mich hat es vor allem bei guten Freunden schwer getroffen, als sie so reagierten. Inzwischen denke ich, dass so eine Freundschaft keine wirkliche Freundschaft war und bin froh, auch wenn es manchmal noch schmerzt, sie abgeschlossen zu haben. Denn dafür gibt es jede Menge andere nette und verständige Menschen dort draußen - man muss sie nur finden...
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thomas 87




Anmeldungsdatum: 07.02.2010
Beiträge: 30
Wohnort: bischof

BeitragVerfasst am: 08.02.2010 23:29    Titel:   Antworten mit Zitat

ja da hst du reccht nicht viehle meschen könne das nachvoll ziehen besonders im berufs leben ich habe das glück das ich ein gevörtete ausbildung machen kann da gibs psychologen mit dem man reden kann aber in der berufsschule fällt es mir schwer weil ich sehr starke stimmungs schwankungen habe und ich habe auch kein bock immer jeden zu sagen warum das nervt....
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Mopsmama




Anmeldungsdatum: 23.12.2009
Beiträge: 138
Wohnort: 58...

BeitragVerfasst am: 08.02.2010 23:31    Titel:   Antworten mit Zitat

Ich hatte keine andere es meinem Arbeitgeber zu sagen...
Da ich Schichtdienst habe, kann ich nur eine Therapie beginnen, wenn ich dafür freigestellt werde...

Also habe ich letzte Woche all meinen Mut, den ich hatte, zusammengenommen und habe mit meinem Abteilungsleiter darüber gesprochen. Er hat eher mitleidig reagiert... Ich könnte auch früh morgens zur Therapie. Besser fühle ich micht aber immer noch nicht. Meinen Arbeitskollegen muss ich es dann ja auch noch sagen... Crying or Very sad
Oh man... das ist echt alles sehr anstrengend...
_________________
Gruß
MoMa

"Und ich habe mich sooo gefreut", sagst du vorwurfsvoll, wenn dir eine Hoffnung zerstört wurde. Du hast dich gefreut - ist das nichts?
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Gast

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BeitragVerfasst am: 08.02.2010 23:34    Titel:   Antworten mit Zitat

@mopsmama

Warum musst Du es Deinen Kolleginnen und Kollegen auch noch sagen?!
Reicht das denn nicht wenn der Chef es weiß?!
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thomas 87




Anmeldungsdatum: 07.02.2010
Beiträge: 30
Wohnort: bischof

BeitragVerfasst am: 08.02.2010 23:38    Titel:   Antworten mit Zitat

ja als ich noch in meiner alten firma wahr im ganz normalen betrieb musste ich auch mal all mein mut zusammen nehmen, als das anfing mit mein depression ich musste ihn sagen das ich mein führerschein wegen drogen verloren habe das war auch nicht eifach naja er hat es cool aufgenommen aber die kohlegen nicht unbedingt dann war ich vier monate krank halt so lang bis ich cleen wa, und danach hat er mich raus geschmissen....
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