kein Plan

Anmeldungsdatum: 13.11.2008
Beiträge: 2686
Wohnort: Raum Osnabrück
|
Verfasst am: 03.03.2010 03:44 Titel: Träume und was sie bedeuten (können) |
|
|
Achtung könnte Triggern!!!!
Ich träume die letzten Jahre sehr viel. Manchmal schöne dinge meißtens schlechte Dinge. Die Träume stellen sich immer anders da, der Kern ist aber der Selbe.
Mal ein Beispiel
Ich bin Glücklich. Ich habe es geschaft. Meine Träume sind war geworden. Ich habe eine tolle Frau, zwei liebe tolle Kinder. Habe ein Häuschen und keine finanziellen oder gesundheitlichen Probleme.
Fahre also mit meiner Familie mit dem Auto. Wohin weiß ich nicht, ist ja auch egal. Alles ist schön. Aber auf ein mal ist alles anders. Ein Knall. Metall verbiegt sich, Glassplitter fliegen. Dann stille. Ich lebe. Ich schaue mich um und bin geschockt. Meine Frau, meine Kinder. Sie sind tot. Ich spüre nichts. Garnichts. Minuten lang stille. Irgendwann kommt die Feuerwehr, die Polizei und der Rettungsdienst. Sie befreien mich. Ich habe schwere verletzungen erlitten und komme ins Krankenhaus.
Tage später wache ich auf. Ich bin gelähmt. Der Arzt sagt, es gibt keine Chance auf Heilung. Er lässt mich alleine.
Dann kommen Polizisten. Sie wollen mich befragen, was ich zu dem Unfall weiß. Aber ich weiß nichts. Garnichts außer das meine Familie nicht mehr lebt. Ich frage die Polizisten, was passiert sei. Sie sagen, ein Betrunkener sei mit seiner Luxuskarosse frontal in mich rein gefahren. Er ist leicht verletzt. Hat ohne zu gucken einen LKW überholt...
Monate später, nach Physiotherapie und Psychotherapie werde ich entlassen. Es kommt zur Gerichtsverhandlung. Der Typ hat Geld. Er hat gute Anwälte, die dafür sorgen, das er mit ner geringen Strafe davon kommt. Beim verlassen des Gerichtssals lacht er laut. Und ich? Sitze da, gelähmt, alleine und traurig. Mein Leben ist vorbei. Das Leben für das ich so lange gekämpft habe, weg. Von jetzt auf gleich.
Ich weiß nicht, warum ich sowas Träume. Aber diese Träume machen mir Angst. Angst davor, das ich nicht glücklich sein soll. das egal was ich mache, es wird nie lange von erfolg gekrönt sein. Das ich zur Einsamkeit verdammt bin.
Keine Ahnung, ich weiß es nicht. _________________ GLG Kein Plan |
|
Nixnutz

Anmeldungsdatum: 22.02.2010
Beiträge: 139
|
Verfasst am: 03.03.2010 04:22 Titel: |
|
|
hallo kein plan
ich glaube die furcht vor der einsamkeit ist eine der stärksten urängste der menschheit...alleine zu sein, ausgegrenzt oder nicht geliebt zu werden ist wohl der grösste schrecken den der menschliche geist sich vorzustellen vermag...natürlich fliesst diese urangst, die so viele unserer handlungen und unseres denken bestimmt, auch in unsere träume ein...
aber das man auf ewig unglücklich sein SOLL, würde ja auf eine intention oder schicksal hinweisen...ich glaube das leben besteht aus warscheinlichkeiten und nicht aus einem vorbestimmten pfad, den zu verlassen wir nicht in der lage sind...theoretisch gesehen sind wir vollkommen frei...nichts ist unmöglich...
ich versuche diese ängste als teil meines wesens zu akzeptieren...dadurch verlieren sie ihre macht über mich...
freundliche grüsse von einem schlaflosen zum anderen
der nixnutz _________________ "The mind is its own place, and in itself
can make a Heav'n of Hell, a Hell of Heaven"
Satan, in Milton's Paradise Lost |
|