Einsam
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Anmeldungsdatum: 31.10.2008
Beiträge: 25
Wohnort: nähe Nürnberg
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Verfasst am: 14.02.2010 20:33 Titel: hilflos |
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wieso kann es nicht aufhören erst musste ich jahrelang stark sein und war es scheinbar wohl auch und jetz sitze ich seit ca 2 jahren da und spüre was diese zeit bei mir hinterlassen hat :°(
ich habe mich jahrelang um meine mutter gekümmert. manisch depressiv... das ging von 13-19 ganz schlimm. mit klinikaufenthalten usw. ich kann es nichtmal mehr aufschreiben. tagtäglich hab ich diese ganze zeit in meinem kopf. tagtäglich meine fehler vor augen, wie ich liebe und nähe bei männern gesucht habe, die mir nur wehtaten. bis zuletzt vor 2 jahren. von dem mann ich nachts durch die wohnung geschubbst wurde und ich habe alles 1 jahr lang mit mir machen lassen...
ich rede wirr. weil ich soviele gedanken im kopf habe und ich wünschte jemand könnte grad einfach in mich hineinschauen und mich einfach in den arm nehmen und ich dürft einfach sterben.
einfach wegsein. das schlimmste problem was ich tagtäglich neben vielen anderen sorgen habe ist die nie endende angst, dass meinen eltern etwas zustößt. sie gehen zur tür raus und ich sehe schon das telefon klingeln, wo mir mitgeteilt wird, dass sie bei einem autounfall gestorben sind. ich sehe alles. das ganze szenario. von unfall her, dass ich dann nicht dasein konnte. dass ich nicht ohne sie leben kann. ich halt den schmerz kaum aus. permanent diese angst. immerzu. sie hört nicht auf. und wenn meine mutter sorgen hat, dann zerreißt es mich innerlich. ich kann es nicht ertragen, wenn sie traurig scheint/ ist. ich kann meinen schmerz besser ertragen, als zu sehen, dass es ihr schlecht geht.
es soll aufhören. diese angst soll weggehn. ich habe ja jetz schon angst ddavor, dass wenn ihnen so nichts geschieht. dass sie defintiv mal sterben werden und das kann ich nicht. das geht nicht. dann will ich auch nicht mehr leben. ich will niemanden an mir haben, außer meine eltern.
früher wolte ich immer mein eignes glück in beziehungen finden. habe michx an ganz schlimme männer gehängt, die mir nur wehtaten. und ich habe alles mit mir geschehen lassen. mir hat es gereicht mal in den arm genommen zu werden.
jetz gibt es einen kerl, der sich um mich bemüht, auf die weise, wie ich es immer bei den männern tat. er tut alls für mich. ich wüsst. er wär immer gut zu mir. und ich kann mich nich mehr verlieben. ich kanns nicht. ich will es nicht. ich kapsel mich ab. ich will keine beziehung. und ich will nicht allein sein. ich will ihn nicht an mich ranlassen. ich will allein sein. ich hasse zur zeit seine nähe. wenn er ir übers haar streichelt. innerlich muss ich mich zussammenreißen. dann laufe ich oft weg. in ein andres zimmer. wenn er gehen soll-. täusche ich schmerzen vor. damit er geht. ich fühle mich wie ein ekel. ich hasse mein aussehen. wenn er mir sagt, ich bin wunderschön. fühle ich mich ja schon nahezu verarscht
irgendwie ist bei mir nichts mehr normal. meine therapie hab ich abgebrochen... weil ich gemerkt habe, dass man mir nich helfen kann. ich hasse mich selbst. ich hasse mein aussehen. ich bin nich beziehungsfähig. ich habe garnichts.
außer meine angst. meinen hass mir gegenüber. ich habe vor allem angst. vor nähe. vormm alleinsein. vorm tod. vor verlust.
wenn sich ein blatt an der blume bewegt, wenn ich abends alleinebin. habe ich sofort bilder vor augen, dass jmd im raum sein muss. irgendwas was ich nicht sehen kann. es mag nur ein luftzug sein., aber schon haeb ich so panische angst. teilweise, dass ich herzrasen kriege. ich sperre mich in meinem zimmer ein. unter 2 bettdecken. und habe angst, dass doch wer im raum ist. dann habe ich die bilder vor augen, dass meine eltern grad im schlafzimmer umgebracht werden, während ich mich feige eingeschlossen habe. dann habe ch angst die tür wieder aufzumachen.
ich bin 26. traue mich nich auszuziehen. vor lauter angst, vor lauter ich kann ich ohne meine eltern. sonst verpassse ich zeit mit ihnen, bevor sie eventuell sterben und ich zeit verloren habe.
ich ziehe mich zurück. will mnicht erwachsen werden. ich schaue cartoons, will keinen mann mehr. und ich weißt, dass ich ich mit 3o alleinsein werde. wenn andre familien haben und glücklich dann hab ich auch nicht mehr das recht an meinen eltern zu kleben und bin ganz allein.- dann will ich einfach sterben. es soll alles vorbei sein _________________ ich würde mich freuen, wenn ich hier kontakt zu ein paar lieben menschen finde, für die ich dasein kann und andersrum... wünsche mir ehrliche und gute freunde ... einfach zum reden und gegenseitig aufbauen... einfach ein bisschen glück geben und spüren... |
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bloody galla

Anmeldungsdatum: 06.01.2010
Beiträge: 173
Wohnort: Norden
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Verfasst am: 16.02.2010 19:32 Titel: |
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hallo,
hast du diesem mann (der dich liebt) mal gesagt wie es dir geht?
was deine ängste in bezug auf deine eltern an geht, mir kommt sowas auch oft hoch, ich entgehe dem aber durch ablenkung und dadurch das ich versuche nie allein zusein. aber es kahm schon vor das ich auch durch gedreht bin. ich hab auch den tick mich ein zuschließen aus angst ermordet zu werden. ich gehe auch nie unbewaffnet aus dem haus.
hast du es schon mal mit antidepressiva versucht? mir haben die sehr geholfen und meine ängste um einiges besser gemacht. manchmal muss man mit antidepries erst mal in einen zustand gebracht werden in dem man dann therapie fähig ist.
kopf hoch, alles wird gut
de galla _________________ glaubst du an ein leben vor dem tod? |
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