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Stavros80

Anmeldungsdatum: 31.08.2009
Beiträge: 19
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Verfasst am: 05.02.2010 00:02 Titel: Gefühle einfach weg? Brauche dringend einen Rat! |
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Hellas!
Ich habe mich aus gewissem Anlass dazu entschieden, spontan ein neues Thema zu öffnen, weil ich mich gerade total schlecht fühle. Habe schon lange nicht mehr geschrieben, aber vergessen hab ich euch natürlich nicht
Ursprünglich drehten sich meine bisherigen Beiträge meist um Sex in der Beziehung mit einem depressiven Partner (ich bin nicht depressiv, also Angehöriger!)
Nun benötige ich dirngend Ratschläge und Erfahrungsberichte, da meine Freundin mir vorhin nach längerem Nachbohren meinerseits nun schon zum 2. Mal innerhalb des letzten halben Jahres sagte, dass sie sich ihren Gefühlen mir gegenüber plötzlich nicht mehr sicher sei
Es gingen zwar in den letzten 2 Wochen einige Auseinandersetzungen und Diskussionen voraus, in denen sie definitiv anders war als sonst (gereizt, gleichgültig, komisch), aber deshalb ist man sich doch noch der Gefühle sicher. Oder? Ich habe zwar in dem Jahr, in dem wir zusammen sind, schon viel gelesen und recherchiert, doch sowas haut mich um und ich hab keine Ahnung, was ich jetzt machen soll!
Meine Intuition hat mich nicht getäuscht, sie war einfach mir gegenüber anders als sonst. Ich verstehs einfach nicht! Total bizarr, einerseits sagt sie das so selbstverständlich, dann heult sie und fragt, ob wir uns denn am WE nun gar nicht sehen?! Ok, bei allem Verständnis, irgendwann war ich nur noch verwirrt und verletzt.
Wie soll man sich da eigtl. noch verhalten? Ich kann doch nicht einfach morgen zu ihr fahren (wir leben noch in ner Fernbeziehung) und so tun, als ob nix gewesen wäre. Oder doch?!
Einerseits weiß ich nicht, wieviel sie für mich fühlt (seit ca. ner Woche) und rückt nicht raus damit, andererseits vermisst sie mich angeblich und will mich auch gar nicht verlassen.
Ich liebe sie sehr und es tut mir unendlich weh. Auch wenn ich denken könnte, es hätte was mit der Krankheit zu tun. Das meinte sie zwar recht unsicher, aber zugleich stellte sie klar, dass sie sich eigtl.nicht schlecht fühle?!
Und die Krönung war, dass ich mir einige krasse Dinge anhören musste, was unser Sexualleben betrifft etc. Wenn ich ganz rational beurteilen würde, könnte ich das Gefühl haben, dass sie mich einfach nicht mehr liebt, vllt. nen anderen hat, und mich jetzt noch an der Nase herumführt.
Andererseits traue ich ihr vom Herzen her sowas niemals zu! Es ist verrückt hoch 10!
Wir haben uns drauf geeinigt, drüber zu schlafen und morgen weiterzusehen. Eigtl. muss ich ertsmal nachdenken, und zwar das ganze WE! Wieso kommt sie darauf, dass ich einfach locker morgen zu ihr fahre, als wäre nix gewesen?!
Was würdet ihr machen, was soll ich machen, was ist richtig in dieser Situation?
Und, kann es wirklich nur eine Phase der Lieblosigkeit sein, die bei Depressiven vorkommt?
Brauche wirklich gute Ratschläge! Viiiieeellen Dank!
Stavros |
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Carrie

Anmeldungsdatum: 29.01.2010
Beiträge: 8
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Verfasst am: 05.02.2010 15:09 Titel: |
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Hallo!
Ganz schön schwierig, dir darauf nen Rat zu geben.
Ich bin selbst depressiv und hab grad wieder ne ganz schlimme Phase. Ich glaub, mein Freund hat auch oft genug damit zu kämpfen.
Ich kenne deine Freundin nicht und daher es ist es natürlich schwer zu beurteilen, was in ihr vorgeht.
Ich kann dir nur sagen, dass ich z.B. meinen Freund über alles liebe, aber ab und zu so mit meinem eigenen Kram und Problemen, die durch die Depression kommen, beschäftigt bin, dass es mir zuviel wird, mich mit meinem Freund zu beschäftigen. Da hab ich mich manchmal auch schon gefragt, ob ich ihn überhaupt noch liebe. Aber wie gesagt, das tue ich und anscheinend ist es manchmal so, dass die Gefühle für den Partner unter dem ganzen Mist, den man mit sich rumschleppt, begraben werden und man irgendwie auch nicht mehr in der Lage ist, viel zu empfinden.
So könnte ich mir das bei deiner Freundin irgendwie vorstellen. Allerdings ist es dann doch auch komisch, wenn sie sagt, dass es ihr eigtl ganz gut geht. Und dass sie erst sagt, dass sie sich nicht mehr sicher ist und dann aber anscheinend befürchtet, dass ihr euch am WE nciht seht, klingt natürlich auch konfus. Das wiederum kenne ich von mir auch, solche Stimmungsschwankungen.
Hm, wirklich helfen kann ich dir glaube ich nicht. Ich würde es an deiner Stelle aber wohl so machen, dass du dieses WE nicht zu ihr fährst, damit ihr beide zur Ruhe kommt und drüber nachdenken könnt. Sag ihr aber auch immer deutlich, wenn du Probleme mit ihrem Verhalten und ihren Aussagen hast. Auch wenn sie Depressionen hat, kannst du deswegen nicht dich selbst ständig belasten. Verständnis ist gut und nötig, aber halt doch auch nur in Grenzen. Und wenn's zu solchen Situationen kommt, dann halt lieber mal Distanz halten,bis es sich wieder beruhigt hat, bevor es noch mehr zu Streit kommt.
Halt die Ohren steif!
LG |
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Trucker

Anmeldungsdatum: 22.01.2010
Beiträge: 6
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Verfasst am: 06.02.2010 10:30 Titel: gefühle |
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Hallo Stavros !!
Eigentlich kann ich mich Carrie nur anschließen. Als Depressivkranker ist das mit den Gefühlen so ein Problem, wo auch ich damit zu kämpfen habe.
Meine Meinung ist das du deine Bedürfnisse auch sagen darfst und sogar mußt. Ab und zu brauchen wir Depressive wieder einen Tritt um zu merken das auch andere (Partner) unter userer Krankheit zu leiden haben. Und das muß uns ab und zu mit gewählten Worten gesagt werden.
Ich kann mir gut vortsellen das dich deine Freundin liebt und in manchen Tagen Probleme hat es dir zu sagen und zu zeigen.
Manchmal bedarf es viel Geduld von Seiten des Partners, Aber wie Carrie geschrieben hat mußt du nicht immer für sie da sein und ihr ab und zu mal Zeit lassen allein über sich und ihr Leben nachdenken
Ich hoffe ich habe dir etwas weitergeholfen
LG der Trucker |
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Stavros80

Anmeldungsdatum: 31.08.2009
Beiträge: 19
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Verfasst am: 06.02.2010 17:25 Titel: |
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Liebe Carrie, lieber Trucker,
vielen Dank für eure hilfreichen Informationen bzw. Beiträge!
Natürlich möchte ich im Gegenzug kurz schildern, wie sich die schwierige Situation zwischen meiner Freundin und mir entwickelt hat:
Nun, ich bin diesmal konsequent geblieben und habe mich gestern recht frühzeitig entschlossen, nicht zu fahren. Wobei ich dazu sagen muss, dass ich sozusagen nur auf mein Herz und auch Kopf gehört habe, und es von daher keine künstlich geschaffene Bestrafung für sie ist.
Genau, Trucker, du hast es richtig ausgedrückt, manchmal muss man mal über sich und das eigene Leben, insbesondere Beziehung und Liebe, nachdenken. Und dieser Zeitpunkt ist spätestens jetzt vor allem durch ihre verletzende Verhaltensweise gekommen. Ich weiß als ihr Partner zwar durch Erfahrungen und auch Auseinandersetzung mit dieser Krankheit 100%ig, dass es für Betroffene oft sehr schwierig ist und es ein immerwährender Kampf ist.
Ich habe seit dem ich es weiß auch vieles getan, um ihr zu helfen, und um letztlich uns zu helfen. Ich reagiere meist absolut ruhig und diplomatisch, bin immer für sie da etc.
Aber ich stoße momentan, wie ich ihr auch schrieb, deutlich an meine Grenzen, was unsere Beziehung betrifft. Es ging jetzt auf einmal super schnell, hätte nicht gedacht, dass ich mich innerlich mal total enttäuscht und gedemütigt fühlen würde und sogar so stark bin, ein WE daheim zu bleiben.
Aber was diese eigenartige Wandlung in den letzten beiden Wochen betrifft, so bin ich doch sehr ratlos. Und dass sie mir dann auch noch von ihrer Gefühlsunsicherheit erzählt, nebst ganz schlimmen Worten, hat mein Fass zum überlaufen gebracht. Trotz Vermutung, dass es wirklich an den Depris liegt, bin ich vielmehr darüber sauer, dass sie mich nicht einbezieht und sogar noch behauptet, sie fühle sich gar nicht so schlecht.
Ob sie mich nun wirklich nicht mehr so sehr liebt wie eigtl. angenommen und damit verbunden tatsächlich Beziehungsgründe ausschlaggebend sind, weiß ich nicht. Es wäre total bizarr, denn sowas hat sich nicht angekündigt.
Sie hat sich per SMS zwar reumütig gezeigt und gesagt, wie sehr sie mich vermisst und dass sie mich wohl doch liebe, aber 1. glaube ich ihr momentan nicht wirklich udn 2. muss dieser Abstand mal sein, um über vieles nachzudenken. Ich spüre, dass ich diesen Abstand brauche, und ich machte ihr vorhin per SMS klar, dass sie erstmal ganz tief in sich hineinhören soll, wie es um sie und uns steht. Sie hat offenbar sehr viel Angst, mich endgültig zu verlieren. Habe ihr abgesehen von meiner Enttäuschung aber relativ siplomatisch klar gemacht, dass ich immer für sie da bin, und sie mich unter gewissen Voraussetzungen in der Zukunft auch nicht verlieren wird.
Gerade weil ich sie sehr liebe, kann es so nicht weitergehen, ich gehe irgéndwann daran kaputt. Sie tut mir zwar total leid, aber mittlerweile- und dies deutete ich vorhin ebenfalls an - ist für mich eine Medikation begleitende Therapie unumgänglich. Sie hat sich bisher immer dagegen gesperrt, aber nun werde ich dahingehend nicht mehr locker lassen - wenn auch mit Einfühlungsvermögen.
Es geht also um mehr als nur um eine Streiterei, hier steht einiges auf dem Spiel. Ebenso was unser zugegeben schwieriges Sexualleben angeht, das sich vermehrt durch Disharmonie, Frust und Distanz auszeichnet, muss sich wenn nötig auch durch externe Hilfe ein Richtungswechsel ergeben, für eine hoffnunsgvolle, wunderschöne Beziehung in der Zukunft.
Mittlerweile weiß ich gar nicht mehr, ob die div. Ungereimtheiten und Unzufriedenheiten beim Sex eher die Ursache oder die Wirkung von den gegenwärtigen Problemen sind.
Ich weiß nur, dass es mir vor allem diesbezüglich sehr weh tut, ich dadurch fast kein Selbstvertrauen mehr habe und meine Libido auch weniger wird. Zwar bereut sie offenbar diese harten Worte, doch haben sie in mir irgendwas kaputt gemacht..............Ich hoffe inständig, dass es noch reparabel ist.
Nun, erstmal abwarten, wie es weitergeht, ich bin jedenfalls momentan doch eher gelassen und denke wie geplant über alles intensiv nach.
Tja, so sieht es im Moment aus, wenn ihr noch was dazu schreiben wollt, dann bitte ich herzlich darum. Kann jede Erklärung, Meinung bzw. Ratschöag gebrauchen! Thx!
Tschööööööö |
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schnuppe_iii

Anmeldungsdatum: 04.02.2010
Beiträge: 4
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Verfasst am: 08.02.2010 17:38 Titel: |
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wow
ich kann mir gut vorstellen,wie es deiner freundin geht.
ich erzähl mal schnell von mir,vielleicht kannst du parallelen erkennen....
ich bin seit september 2008 in einer absolut tollen beziehung.ich bin depressiv,hab ne sozialphobie,panikattacken...usw usw
seit ca 2 wochen stellt sich mir die frage: lieb' ich meinen freund noch oder nicht?
es stellen sich mir aber auch andere fragen.bin ich jemand der sich schminken will oder nicht?bin ich jemand,der sozial veranlagt ist oder nicht?(beruflich gesehen vor allem).bin ich ein guter oder ein schlechter mensch?neige ich zu süchten oder nicht?mag ich fleisch oder bin ich vegetarier?will ich sitzen oder liegen?
ich hab mich schon gefragt (um auch eventuelle bewegründe deiner freundin zu zeigen),ob er nicht besser ohne mich dran ist.(er hat mit mir nur "probleme").kann mit mir nicht einfach mal so irgendwo sitzen,ob mit oder ohne freunde,ohne auf mich achten zu müssen.ich raste schnell aus oder bin total weg vom fenster.
auf intimes hab ich sowieso keine lust und wenn,in extremer form (sm).will ich aber eigentlich garnicht.ist schon fast,wie ein zwang. |
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teufelchen1109

Anmeldungsdatum: 26.01.2010
Beiträge: 3
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Verfasst am: 08.02.2010 22:33 Titel: |
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Hallo,
ich bin auch eine betroffene von Depressionen und lebe auch in einer Art Fernbeziehung. Diese gestaltet sich zur Zeit ebenfalls sehr schwierig von meiner Seite her, denn ich weiß auch manchmal nicht was ich fühle. Ich denke das ist ganz normal, das irgendwann in einer depressiven Episode solche Zweifel kommen.
Was mich bedenklich bei dir stimmt ist die Tatsache das du deine Freundin etwas dazu zwingen willst Medikamente zu nehmen.
Ich seh das mal von meinem Standpunkt aus. Was bitte nützt es mir wenn ich mir eine oder vielleicht auch mehrere Pillen einwerfe??? Es ändert an den Problemen oder Ursachen doch nichts und nur damit ich glücklich für andere bin, mache ich das nicht. Ich danke auch meinem Freund dafür, das er mich nicht dazu zwingt auch wenn es mir mehr als schlecht geht.
LG |
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Stavros80

Anmeldungsdatum: 31.08.2009
Beiträge: 19
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Verfasst am: 09.02.2010 19:34 Titel: |
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| teufelchen1109 hat Folgendes geschrieben: | Was mich bedenklich bei dir stimmt ist die Tatsache das du deine Freundin etwas dazu zwingen willst Medikamente zu nehmen.
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Oh, aber nein, um Goddes Wille, da liegt wohl ein Missverständnis vor
Ich würde erstens niemanden, insbesondere meine Herzdame zu irgendetwas zwingen. Und zweitens geht es mir nicht um die Einnahme von Medikamanten, sondern lediglich um darum, dass meine Freundin meiner Meinung nach endlich ernsthaft über eine begleitende Therapie bzw. zumindest über ein Einstiegsgespräch mit einem Experten nachdenken soll.
Da sie schon seit langer Zeit Tabletten einnimmt und somit jedoch eigtl. nur die Symptome, nicht aber die Ursache bekämpft, bin ich nun während unseres Abstands noch mehr zur Überzeugung gelangt, dass sie sich u.a. dieser Option mal öffnen sollte. Und damit stehe ich nicht alleine da.
Ich denke da natürlich nicht in erster Linie an mich, auf keinen Fall. Ich liebe sie, möchte das Beste für sie und habe als Partner auch eine gewisse Mitverantwortung. Sie soll es, das wünsche ich mir, einfach mal überdenken; vor allem im Hinblick auf die wahrscheinlich neue Perspektive und zugleich positive Wirkung auf ihren Alltag und unsere Beziehung.
Dennoch, das gebe ich zu, hat mir die Phase zuletzt verbunden mit dem berichteten Vorfall stark zu denken gegeben. Und wenn ich mich als Partner nun mal momentan nicht mehr wohl fühle, an meine Grenzen stoße bzw. einfach unglücklich bin, dann hat es sicherlich keinen Sinn, wenn ich alles weiterhin schlucke, in mich reinfresse und mich dabei völlig vernachlässige. Wenn sie und unsere Liebe mir sch..... egal wäre, dann würd eich mir garantiert keine Gedanken mehr machen und mir z.B. in der anstehenden 5. Jahreszeit irgendwo, irgendwie, iregdnwann ein anderes Mädel suchen. Mach ich aber nicht und will auch gar nicht, weil ich eben nur meine Freundin will
Wir haben gestern wider Erwarten lange telefoniert; hatte icht mit ihrem Anruf gerechnet, aber mich gefreut.
Vieles haben wir bereits vor einem persönlichen Gespräch angesprochen und im Ansatz geklärt. Aber es wird zumindest erstmal eine Annäherung stattfinden müssen, vor allem von meiner Seite.
Sie weiß spätestens jetzt hoffentlich, dass ich mich so nicht mehr behandeln lasse. Und ich weiß nun, dass sie sich meiner in letzter Zeit wohl zu sicher war und einfach - wahrscheinlich unbewusst - den nötigen Respekt verloren hat.
Wie es mit einigen Baustellen weitergeht, wird sich noch zeigen, da müssen wir einfach lernen, mehr aufeinander zuzugehen und auf einen Nenner zu kommen. Sonst wird das nichts!
Aber, der Anfang ist gemacht und ich werde peu à peu merken und sehen, wie sie sich bzw. wir beide uns insgesamt entwickelt bzw. entwickeln.
Ich halte euch auf dem Laufenden! Über weitere Beiträge und Anregungen bin ich natürlich jederzeit hocherfreut.
LG
stavros |
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teufelchen1109

Anmeldungsdatum: 26.01.2010
Beiträge: 3
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Verfasst am: 09.02.2010 20:26 Titel: |
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Hey Stavros,
Sorry das ich das mit der Medi falsch verstanden hab!!!
Habe deinen neuen Eintrag auch grad gelesen. Du hast recht wenn du sagst sie soll sich der Option gegenüber öffnen sich Hilfe zu holen. Ich selber war schon in der Klinik und es hat mir zumindest für ein paar Jahre geholfen. Leider musste ich feststellen das es nur nicht so lang angehalten hat.
Aus meiner Erfahrung kann ich nur sagen sie soll es versuchen und wenn sie nicht in eine Klinik möchte dann soll sie sich einen guten Psychologen nehmen, obwohl die schwer zu finden sind.
Sollte sie sich dafür entscheiden wird es aber keine leichte Zeit für euch beide. Denn die Therapie ist anstrengend.
Ich wünsche euch viel Glück und Kraft.
LG |
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Stavros80

Anmeldungsdatum: 31.08.2009
Beiträge: 19
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Verfasst am: 11.02.2010 19:53 Titel: |
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Das ist doch überhaupt kein Problem, teufelchen1109. In einem Forum soll diskutiert und angeregt werden, und damit verbunden können durchaus schon mal Verständnisprobleme auftreten. Geht ja jedem mal so und außerdem hab ich es vermutlich im Zusammenhang nicht verständlich genug erklärt
Wie dem auch sei, es geht ja hierbei um etwas anderes:
Und zwar, dass meine Freundin meiner mittlerweile fundierten Einschätzung nach mehr Probleme mit sich und teils mit ihrer Umwelt hat als sie sich möglicherweise selbst eingesteht bzw. als ihr bewusst ist.
Sie hat scheinbar ein gr. Problem damit, sich einem Experten anzuvertrauen, weil sie fürchtet, eine Hilfestellung könnte nicht fruchten und somit wäre ihr bis ans Ende ihres Lebens nicht zu helfen.
Also prinzipiell wäre sie vielleicht sogar bereit, endlich intensiv über eine Therapie nachzudenken, aber die Angst vor Misserfolg verstärkt vermutlich ihre Tatenlosigkeit. Ich verstehe sie und ihre Befürchtungen grundsätzlich schon, darum geht es nicht. Aber ich möchte jetzt in meinen Bemühungen, sie sukzessive verbal zu fordern und zu ermutigen, nicht nachlassen und auf diesem Wege umkehren. Das wäre m.M.n. völlig falsch und könnte sie zudem an meiner Ernsthaftigkeit und Entschlossenheit zweifeln lassen.
Völlig alleine stehe ich nicht da, auch ihre Mutter ist dieser Ansicht, sogar schon viel länger als ich.
Im Moment blockt sie immer noch dezent, aber bestimmt ab und möchte nicht wirklich über sich und ihren Zustand reden. Aber ich habe ihr nun nochmals so ruhig und überzeugend wie nur irgend möglich klar gemacht (gerade jetzt, da wir uns wieder langsam annähern), dass es auch in dieser Hinsicht nicht so weitergehen kann. Es wäre für sie einfach das Beste! Und ich, wie schon erwähnte, bin mittlerweile auch an einer Grenze angelangt und habe Angst, jetzt und in Zukunft überfordert zu sein.
Ich bin ihr Freund, ihr Partner und nicht ihr Therapeut.
Aber ok, ich bin guter Dinge, dass sie demnächst, spätestens nach persönlicheren Gesprächen durch meine Hilfe und Liebe merkt, dass es ein vernünftiger Schritt wäre. Und dass es keineswegs heißt, dass sie geisteskrank ist und hinter Schloss&Riegel müsste oder so.....
Ich glaube ganz fest, dass ein wenig Druck schon gut ist und man als Angehöriger zu gegebener Zeit vermitteln muss, wie schwer es manchmal für einen ist, alles zu verstehen und einzuordnen. Und dass man den Weg zusammen gehen will, weil man diejenige Person liebt.
Ich werde jetzt abwarten und sehen, was sich verändert und welche Bemühungen von ihr kommen. Und dann wird sich das alles wieder einrenken und die Beziehung von neuem richtig schön werden! Ich tue jedenfalls mein Bestes!
In diesem Sinne danke für alle Ratschläge und allen nur das Allerbeste. Ihr seid wunderbar!
Um weitere Hilfestellungen und Ratschläge, gerade im Hinblick auf eine Therapie und das damit verbundene empfohlene Verhalten des Angehörigen bitte ich natürlich sehr herzlich
Tschööööööööö |
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