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luxemburger

Anmeldungsdatum: 24.02.2010
Beiträge: 95
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Verfasst am: 01.03.2010 19:23 Titel: Freunde/Eltern/Bekannte eingeweiht! |
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Hey ich hätte mal ne Frage an die Community hier:
habt ihr eure Freunde, Eltern oder auch Bekannte in eure Probleme eingeweiht oder seid ihr den harten steinigen Weg alleine gegangen? |
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schlumpf

Anmeldungsdatum: 06.02.2010
Beiträge: 57
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Verfasst am: 01.03.2010 23:57 Titel: |
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Hallo,
ich glaube meine Mutter ahnt nicht einmal etwas und sie wird wohl auch nie etwas erfahren. Mein Vater hat erfahren, dass ich eine Therapie mache, ich unterbinde aber jedes Gespräch. Möchte mich ihm gegenüber damit nicht auseinandersetzen. Dazu ist in der Hinsicht zu viel kaputt.
Freunde habe ich nach und nach eingeweiht. Die engsten wissen jedenfalls Bescheid. Ich mache das nach Gefühl, wenn ich denke, jetzt wäre es einfacher, wenn jemand es wüsste.
So pauschal alle einweihen wollte ich nicht. Ich will nicht abgestempelt werden. Dann hätte ich eher das Gefühl, es ist ein Hindernis auf dem Weg zurück ins Lachen.
Liebe Grüße |
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Rabenkind

Anmeldungsdatum: 28.02.2010
Beiträge: 509
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Verfasst am: 02.03.2010 00:07 Titel: |
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Ich bin offen mit dem Thema umgegangen. Bei meinen Freunden fiel es mir leicht. Die meiste Angst hatte ich bei meinen Eltern. Aber da ich noch zuhause wohne und ich es nicht länger verstecken konnte, musste ich es sagen. Mein Dad reagierte ok. Bloß meine Mum meinte "das hat jeder mal"
Mittlerweile haben sie sich mit abgefunden, falls das geht. Ich gehe offen damit um. Ich denke mir, um so mehr es wissen, um so mehr können mir evtl helfen. Sicher gibt es auch Ablehnung oder Unverständnis, aber damit muss ich umgehen. Vielleicht hat es mir auch geholfen, dass es in meiner Familie noch eine Peron gibt, die daran leidet. Meine Chefs habe ich auch eingeweiht. Ich kann an der Situation nichts ändern, zu mindest nicht so schnell. _________________ Das Leben ist ein Traum auf dem Weg in den Tod |
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snoopy

Anmeldungsdatum: 03.02.2010
Beiträge: 104
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Verfasst am: 02.03.2010 00:10 Titel: |
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| Mein Freund weiß Bescheid und noch ein guter Freund. Mit den beiden kann ich über einiges sprechen, aber (noch) nicht über alles. Mit meinen Eltern zu reden, traue ich mich nicht und ich denke auch nicht, dass sie es verstehen könnten. |
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Rabenkind

Anmeldungsdatum: 28.02.2010
Beiträge: 509
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Verfasst am: 02.03.2010 00:14 Titel: |
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Ich denke, es gehört sehr viel Mut dazu und jeder muss selbst wissen, wann die richtige Zeit für ihn ist. _________________ Das Leben ist ein Traum auf dem Weg in den Tod |
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kata220478

Anmeldungsdatum: 27.02.2010
Beiträge: 65
Wohnort: Herne
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Verfasst am: 02.03.2010 00:27 Titel: |
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Also bis auf meinen noch Ehemann und meinen jetztigen Freund habe ich niemanden davon erzählt.
Es ging sogar so weit das ich ein Termin beim Psychater verpasst habe weil ich eine Bekannte im Wartezimmer gesehen habe ich bin einfach weggelaufen.LG Kata |
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Nixnutz

Anmeldungsdatum: 22.02.2010
Beiträge: 139
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Verfasst am: 02.03.2010 00:28 Titel: |
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hab's über lange, lange jahre geheim gehalten bis ich komplett zusammengebreochen bin...hab damals in ner WG gewohnt, war also eher schwierig mit dem geheimhalten...hab gemischte reaktionen bekommen von zwei menschen echtes mitgefühl und interesse, aber auch so sprüche wie "na, schneiden wir uns heute wieder die arme auf?", und das schon zum frühstück...was soll man dazu sagen...menschen sind idioten...
im endeffekt also ein zweischneidiges schwert...ohne bezugsperson gehste langsam kaputt aber nicht jeder kommt damit klar... _________________ "The mind is its own place, and in itself
can make a Heav'n of Hell, a Hell of Heaven"
Satan, in Milton's Paradise Lost |
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Rabenkind

Anmeldungsdatum: 28.02.2010
Beiträge: 509
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Verfasst am: 02.03.2010 00:28 Titel: |
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gehe ich da zu naiv ran? _________________ Das Leben ist ein Traum auf dem Weg in den Tod |
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kata220478

Anmeldungsdatum: 27.02.2010
Beiträge: 65
Wohnort: Herne
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Verfasst am: 02.03.2010 00:46 Titel: |
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| Hey Rabenkind naiv würde ich nicht unbedingt sagen du glaubst an die ehrlichkeit und hast vertrauen aber leider sind die meisten Menschen falsch und sehr gehässig deswegen sei ein bischen verschlossener ist aber nur meine meinung LG Kata |
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Rabenkind

Anmeldungsdatum: 28.02.2010
Beiträge: 509
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Verfasst am: 02.03.2010 00:57 Titel: |
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Macht mir jetzt ein wenig Angst, dass ich so offen an die Sache rangehen kann. _________________ Das Leben ist ein Traum auf dem Weg in den Tod |
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Morti

Anmeldungsdatum: 05.02.2010
Beiträge: 28
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Verfasst am: 02.03.2010 10:00 Titel: |
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| Ich bin da sehr offen mit umgegangen, mein Freund, meine Eltern und meine kliebste Freundin haben eigentlich immer bescheid gewusst. Was für mcih auch wichtig war, das ich auch mit anderen reden kann und nicht nur mit dem Therapeuten. Ich denke das auch nicht schlimmes dabei ist und man sollte sich nicht dafür schämen das man Krank ist und sich Hilfe sucht. Aber das muss wirklich jeder für sich selber entscheiden, was einem am ehesten hilft und wie man am besten damit umgehen kann! |
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PsychoNr1

Anmeldungsdatum: 16.11.2009
Beiträge: 135
Wohnort: Wesel
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Verfasst am: 02.03.2010 10:30 Titel: |
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In meinem näheren Umfeld weiß eigentlich so ziemlich jeder über meine Erkrankung Bescheid - auch ich gehe damit heute sehr offen um. Allerdings rede ich mit den meisten "nur" über die Erkrankung im Allgemeinen - also über Symptome, Krankheitsverlauf, allgemeines Befinden, etc.
Das, was in meinem Innersten vor sich geht, behalte ich lieber für mich - bzw rede ich nur mit den mir vertrautesten Menschen darüber.
Die einzigen, denen ich das Ganze nicht oder nur so wenig wie möglich auf's Auge drücken möchte, sind meine Eltern und meine Geschwister... keine Ahnung warum. Sie haben es damals zwangsläufig mitbekommen (über meine Tante, welche im selben Unternehmen wie ich arbeitet - sie wurde damals wegen meiner unentschuldigten Fehlzeit angesprochen... und so ist es auch bei meinen Eltern gelandet), aber irgendwie möchte ich das Thema halt doch von ihnen fern halten... _________________ homo homini lupus - traurig, aber wahr |
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Mopsmama

Anmeldungsdatum: 23.12.2009
Beiträge: 138
Wohnort: 58...
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Verfasst am: 02.03.2010 20:34 Titel: |
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Ich habe es meinem Vater erzählt. Er hat eher besorgt reagiert.
Es ist zwar eine Erleichterung gewesen nicht mehr alleine dazustehen, aber im Endeffekt läuft trotzdem alles so weiter wie vorher.
Man ist trotzdem irgendwie alleine und muss selber wieder herausfinden...
Ach ja und meinem Abteilungsleiter musste ich es zwangsläufig erzählen, da ich sonst, aufgrund meiner Arbeitszeiten, keine Therapie beginnen könnte... _________________ Gruß
MoMa
"Und ich habe mich sooo gefreut", sagst du vorwurfsvoll, wenn dir eine Hoffnung zerstört wurde. Du hast dich gefreut - ist das nichts? |
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bloody galla

Anmeldungsdatum: 06.01.2010
Beiträge: 173
Wohnort: Norden
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Verfasst am: 02.03.2010 20:51 Titel: |
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hallo,
meine eltern wissen es schon lange, ist so zu sagen ein familienerbstück. zwei freunden hab ich es auch gesagt. ich würde es gern noch anderen sagen, aber ich trau mich nicht. ich hab angst vor ablehnung und unverständniss. das würde mir glaub ich im moment nicht so gut tun.
de galla _________________ glaubst du an ein leben vor dem tod? |
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luxemburger

Anmeldungsdatum: 24.02.2010
Beiträge: 95
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Verfasst am: 02.03.2010 21:14 Titel: |
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| habe meine mutter tatsächlich heute eingeweiht dass ich vll. depressiv bin. meinem vater sage ich aber nix, er ist zwar ansich sehr cool aber bei solchen themen ist mit ihm immer schwierig |
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