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Schmetterling_

Anmeldungsdatum: 14.12.2009
Beiträge: 31
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Verfasst am: 03.01.2010 22:01 Titel: Depressive und normale Phasen, bin verzweifelt |
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Huhu ihr,
ihr kennt das sicher auch. Ich habe depressive Phasen und normale. Also nicht Manisch-Depressiv sondern Normal-Depressiv quasi.
Bin ich in einer normalen Phase, fällt mir alles ganz normal leicht oder schwer. Ich kann mir gar nicht vorstellen, warum ich dieses und jenes in der depressiven Phase nicht hinbekommen oder einfach mal gemacht habe.
Ich schaffe viel mehr Dinge mit mehr Spaß und sehe hoffnungsvoll in meine Zukunft. Ich kümmer mich um mich, meine Tiere (Hund und Katze), meine Wohnung, Freunde etc. Ich mache Pläne und weiß, wieviel Zeit ich wofür brauche. Ich wünsche mir zum Beispiel einen Zweithund, schon seit über einem Jahr.
Kaum bin ich depressiv, bin ich nur müde, lethargisch und extrem unmotiviert. Teilweise schlafe ich einfach nur den ganzen Tag. In so einer Stimmung erscheint mir jegliche Mehrverantwortung total hirnrissig und fast manisch. Einfach total irreal. Denn ich kann keine von mir gemachten Termine oder Vorsätze einhalten, oder nur sehr schwer.
In normalen Phasen hoffe ich, dass es endlich so bleibt, aber das tut es leider nicht.
Es ist als würde regelmäßig ein Schalter umgelegt. Ich darf immer für ein paar Tage erleben, wie es ist normal zu sein und sehe dann wieder, dass ich es aber auf Dauer nicht sein darf.
Ich kann mich einfach nicht mehr einschätzen. Ich empfinde mich als unberechenbar. Das finde ich bei fremden Menschen schon beängstigend, aber bei mir selber furchtbar.
Weiß jemand von euch Hilfe oder hat irgendwelche positiven Erfahrungen gemacht? Ich brauche einfach Hoffnung, dass es irgendwann beim normalen bleibt. So halte ich das nicht ewig durch. Das macht mich kaputt.  |
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Krümeline

Anmeldungsdatum: 03.12.2009
Beiträge: 1
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Verfasst am: 04.01.2010 20:03 Titel: |
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Das geht mir haargenau so. Ein paar Tage, wenn ich Glück habe auch Wochen, geht es ganz gut. Dann gibt es sogar Momente, wo ich denke, dass ich es geschafft hätte.
Aber dann kommt wieder ein Zusammenbruch. Meist ganz plötzlich, manchmal kann ich schon ein paar Tage vorher bestimmte Anzeichen erkennen.
Ich kann dir leider nicht sagen, ob es irgendwann besser wird, das würde ich selbst gerne gesagt bekommen. Aber ich glaube, manchmal tut es auch gut, wenn man weiß, dass man nicht alleine ist, so geht es mir zumindest.
Naja, ich würde sagen, die Hoffnung stirbt zuletzt
Liebe Grüße
Krümeline |
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Absurd

Anmeldungsdatum: 07.09.2009
Beiträge: 284
Wohnort: Schwarzwald
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Verfasst am: 05.01.2010 00:00 Titel: |
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Hallo,
ich kenne das von mir auch sehr gut. Ich hatte früher beides: Phasen, in denen es mir ständig schlecht ging und eben solche Schwankungen, wie ihr sie beschreibt. Allerdings kenne ich das ganze auch in der "schnelleren" Version, also dass sich das im Stunden- oder gar Minutentakt umschaltet.
Was mir geholfen hat und immer noch hilft, war und ist (Psycho)Therapie (auch mehrmals stationär) und medikamentöse Unterstützung.
Mittlerweile ist es wirklich besser, erklärtes Therapieziel war und ist, die Abstände zwischen den Zusammenbrüchen/Tiefs zu verlängern; damit ist für mich persönlich ein realistisches, erreichbares Ziel gesteckt, das mich nicht so unter Druck setzt.
Mittlerweile kann ich die guten Phasen (die wie gesagt immer länger andauern) nutzen um Kraft zu schöpfen, Alltagsdinge (Schule, Haushalt...) aufzuarbeiten und einfach das Leben zu genießen. Die schlechten Phasen kann ich mit jedem Tief besser durchstehen (wobei es natürlich auch Ausnahmen gibt) und mittlerweile auch immer öfter erkennen, was diese beeinflusst, wann sie kommen etc.
Wichtig ist das durchhalten, das dranbleiben. und dass man sich in einer schlechten Phase klarmacht: Es ging nach jeder schlechten Phase wieder besser, also wird es das auch diesemal tun. es wird wieder vorbeigehen.
Naja, und eben: Therapie, Therapie, Therapie.
Echt interessant, dieses Thema. Gerade letzte Nacht hatte ich einen Traum von zwei solcher Phasen: Erst die Gute, in der ich gar nicht verstehen konnte, dass ich jemals hoffnungslos war, dass ich mich verletzt habe etc.. Dann die schlechte, in der alles nur noch schwarz war und ich mich gewundert habe, wie ich jemals etwas schön finden konnte.
Auch wenn solche Träume anstrengend sind, ich freue mich über sie. Denn sie sind für mich ein Zeichen, dass ich mich damit auseinandersetze, an mir arbeite, dass es vorangeht.
Euch beiden viel Durchhaltevermögen. _________________ For we are the guardians - guardians of Asgaard |
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Schmetterling_

Anmeldungsdatum: 14.12.2009
Beiträge: 31
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Verfasst am: 05.01.2010 01:35 Titel: |
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| Krümeline hat Folgendes geschrieben: | | manchmal tut es auch gut, wenn man weiß, dass man nicht alleine ist |
Das stimmt. Dankeschön. *bussi* |
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Schmetterling_

Anmeldungsdatum: 14.12.2009
Beiträge: 31
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Verfasst am: 05.01.2010 01:48 Titel: |
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| Absurd hat Folgendes geschrieben: | | Euch beiden viel Durchhaltevermögen. |
Dankeschön.
So schnelle Wechsel, wie Du sie beschreibst, sind ja krass. Puh, da kann ich ja noch von Glück sprechen, dass ich das "nur" tageweise habe.
Ich bin auch froh, dass ich überhaupt Wechsel habe. Nur Depression über so lange Zeit würde ich glaub ich echt nicht überleben.
Aber es ist einfach so anstrengend, während einer depressiven Phase zu glauben, es würde wieder besser. Und die normale Phase genießen zu können in dem Wissen, dass es wieder schlimmer wird. Das baut auch Druck auf, jetzt so viel so schnell wie möglich zu regeln und nach zu holen, bevor es wieder bergab geht.
Ich habe einfach noch nicht heraus gefunden, wie ich das händeln soll, wie ich mich händeln soll. Wenn das überhaupt geht.
(Vonwegen Therapie stehe ich leider immernoch auf der Warteliste. Das es ohne nicht geht ist mir sonnenklar.) |
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Absurd

Anmeldungsdatum: 07.09.2009
Beiträge: 284
Wohnort: Schwarzwald
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Verfasst am: 05.01.2010 02:59 Titel: |
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Vielleicht kannst du bei nem anderen Therapeuten anrufen? Muss ja nicht der sein, der ne ewige Warteliste hat. Und dann ruhig auch mal öfters nachfragen, sagen, dass es dringend ist, das hilft manhcmal, schneller einen Platz zu bekommen. _________________ For we are the guardians - guardians of Asgaard |
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Schnegge77

Anmeldungsdatum: 18.12.2009
Beiträge: 28
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Verfasst am: 05.01.2010 09:53 Titel: |
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Hallo Ihr,
klinke mich mal mit ein, denn mir geht es wie dir Schmetterling. Ich habe auch gute Phasen und Schlechte. Wenn die Schlechten kommen liegt es meist am Unverständnis meines Freundes oder einfach wie heut morgen daran, dass ich total müde, geschafft und antribslos aufstehe.
Die guten Phasen sind in letzter Zeit sehr rar geworden. Gerade seit dem Wochenende vor Weihnachten kommt ein Tief nach dem anderen. Es sind auch viele Diskussionen mit meinem Freund die da mit rein spielen. Viele Missverständnisse. Er denkt immer das ich seiner Tochter was böses will und nimmt alles was ich sage direkt negativ und als Schlag in seine Richtung wahr. Wir reden sehr viel darüber und ich versuchen ihm meine Situation zu erklären. Er ist aber sehr oft total überfordert. Vielleicht verlang ich auch einfach zu viel. Ich fühle mich aber total oft einfach nur allein gelassen von allen. Ich mache eine Therapie, hab aber das Gefühl das ich noch nicht so voran komme. Brauche wie heute z.B. jemanden der mir sagt was richtig und was falsch ist und was ich machen soll. Kann grad keine Entscheidungen allein treffen.
Ich will das das aufhört und fühle mich von meiner Ma und von meinem Freund unter Druck gesetz. Da kommen so Sätze wie "Wenn die Therapie nicht hilft...!" oder "Was soll besser werden, wenn..."
Also Schmetterling ich kann dir total nachempfinden.
Bei mir ist es so gekommen, da ab einem bestimmten Zeitpunkt mein Leben nur noch voller Baustellen war. Arbeit, Abendstudium und zu Hause nur Stress, Unterforderung oder Überforderung und hinzu kamen extreme Probleme meines Freundes mit seiner Ex. _________________ Wer Schmetterlinge lachen hört,
der weiß, wie Wolken schmecken!
Zuletzt bearbeitet von Schnegge77 am 06.01.2010 08:56, insgesamt einmal bearbeitet |
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Schmetterling_

Anmeldungsdatum: 14.12.2009
Beiträge: 31
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Verfasst am: 05.01.2010 23:46 Titel: |
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| Absurd hat Folgendes geschrieben: | | Vielleicht kannst du bei nem anderen Therapeuten anrufen? Muss ja nicht der sein, der ne ewige Warteliste hat. Und dann ruhig auch mal öfters nachfragen, sagen, dass es dringend ist, das hilft manhcmal, schneller einen Platz zu bekommen. |
Es gibt eine zentrale Infobörse Psychotherapie. Dort habe ich angerufen und mir die Therapeuten nennen lassen, wo ich am frühesten einen Termin bekommen könnte. Zusätzlich habe ich noch bei zig Therapeuten auf den AB gelabert, der immer anspringt.
Mit zweien konnte ich bisher persönlich telefonieren. Bei einem von ihnen steh ich halt auf der Warteliste und beim anderen rufe ich immer wieder an und bitte um ein Erstgespräch.
| Schnegge77 hat Folgendes geschrieben: | Wer Schmetterlinge lachen hört,
der weiß, wie Wolken schmecken! |
Hallo Schnegge, ja, bei mir kam auch extrem viel auf einmal zusammen, was mich dann von dem Level von depressiven Verstimmungen, über eine Depression, bis hin zur schweren Depression mit Suizidgedanken gebracht hat.
Deine Signatur ist wunderschön. |
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Schnegge77

Anmeldungsdatum: 18.12.2009
Beiträge: 28
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Verfasst am: 06.01.2010 08:50 Titel: |
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Ich hatte Anfangs auch das Problem wegen einer Therapie. Anfang Oktober ging das bei mir los. Da hat meine Hausärztin mir ein paar Nummern gegeben bei denen ich anrufen sollte wegen der Therapie. Von 20 Telefonnummern waren lediglich fünf oder so erreichbar. Davon war eine im Babyjahr. Drei andere erzählten mir was von frühestens Anfang 2010. Nur bei einer Nummer hatte ich Glück. Ende November begann meine Therapie! Das größte Problem hatte ich, da ich ja arbeiten gehe und die meisten Therapeuten sehr selten Nachmittags Zeit haben.
Gestern hatte ich wieder einen Termin bei meiner Therapeutin. Das tut mir jedesmal wahnsinnig gut (merkt man wohl auch wenn man diesen Eintrag mit meinem letzten vergleicht). Mich auszuquatschen und mir von einem Unabhängigen erklären zu lassen wo das Problem ist. Nur die Hausaufgaben mag ich nicht so!
Was ich sagen will. Liebe Schmetterling, so hart auch der Weg zur Therapie ist, etwas besseres gibt es zur Bekämpfung bzw. Überwindung unserer Krankheit nicht. Du wirst bestimmt bald einen Platz bekommen. Dafür drück ich dir ganz doll die Daumen. _________________ Wer Schmetterlinge lachen hört,
der weiß, wie Wolken schmecken! |
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Schmetterling_

Anmeldungsdatum: 14.12.2009
Beiträge: 31
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Verfasst am: 18.02.2010 19:48 Titel: |
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Hallo Ihrs!
Letzte Woche hatte ich mein 5. Gespräch mit meiner Therapeutin (Mitte Januar kam endlich ein Erstgespräch zustande). Ich finde sie super und sie sagt auch unverblümt ihre Meinung, was sehr gut tut.
ABER heute habe ich wieder einen ganz greßlichen Tag. Die Rahmenbedingungen waren heute richtig toll; Sonnenschein etc.
Aber ich weiß nicht wohin mit mir. Alle Möglichkeiten mich abzulenken fruchten nicht. Ich will mich nur verkriechen und heulen. Dabei habe ich gestern schon einen Teil der Wohnung aufgeräumt und neu geordnet und fühlte mich danach richtig motiviert und zufrieden.
Ich hab da einfach keinen Bock mehr drauf! Wozu soll das nütze sein?! Die sch... Depri macht mir all meine Pläne immer wieder zunichte.
Das macht mich fertig. |
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mr.pink
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Anmeldungsdatum: 30.11.2008
Beiträge: 300
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Verfasst am: 18.02.2010 23:24 Titel: |
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Hallo liebe Schmetterling,
schön, dass das mit der Therapie doch noch so schnell funktioniert hat!
Das ist doch schon einmal ein Anfang, oder nicht?
Ich kenne diese guten und schlechten Phasen auch und mir geht es nicht anders als den anderen hier.
Was mir hilft ist zum einen die Akzeptanz gegenüber den Phasen. Du darfst dich nicht dafür fertig machen, sie sind eben Teil von dir und je mehr du dich deswegen runter machst, dass du dieses und jenes nicht schaffst, desto mehr blockierst du dich.
Ich sagen mit statt dessen, dass ich jetzt eben nicht so leistungsfähig bin wie sonst, versuche das Nötigste so gut es geht zu erledigen, wenn auch viel langsamer und unter großer Anstrengung.
Krümeline schrieb (och ich kann das mit den Zitaten nicht):
"Aber dann kommt wieder ein Zusammenbruch. Meist ganz plötzlich, manchmal kann ich schon ein paar Tage vorher bestimmte Anzeichen erkennen. "
Bei mir ist es genauso! Wenn ich bemerke, dass es wieder abwärts geht, versuche ich mir dann schon die Auzeit zu nehmen, darüber nachzudenken wieso ich mich jetzt schlecht fühle. Meistens gibt es kleine konkrete Anlässe, die mich fertig machen.
Durch die Therapie habe ich gelernt ganz anders mit mir und der Depression umzugehen und habe einiges an Selbstvertrauen gewonnen, was sich in allen Bereichen positiv auswirkt. Ich denke, dass ist eine gute Basis.
Ich bin toll, auch mit Depris. Nicht immer
Haltet durch
mr.pink _________________ Viele sehen wie du scheinst, nur wenige fühlen wie du bist. |
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