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miffy04

Anmeldungsdatum: 23.02.2010
Beiträge: 57
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Verfasst am: 25.02.2010 01:43 Titel: Brauche dringend Hilfe! Lieb ich Ihn oder nicht! |
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| Ich leide nun seit 6 Jahren an Depressionen! Bin dann gestern, mal wieder beim Suchen, auf den Bericht von Ehemann09 aufmerksam geworden. Mir geht es genau wie seiner Frau. Mir fällt das hier gerade sehr schwer. Kann mir vielleicht jemand erstmal die Panik nehmen. |
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Nixnutz

Anmeldungsdatum: 22.02.2010
Beiträge: 139
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Verfasst am: 25.02.2010 01:55 Titel: |
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guten abend miffy oder sollte ich sagen guten morgen?
willkomen im forum...kannst hier in aller ruhe über deine probleme reden...hier wird niemand verurteilt und soweit ich das bis jetzt feststellen konnte sind hier lauter nette menschen
findest zu jedem thema jemanden der sich damit auskennt...
liebe grüsse
der nixnutz _________________ "The mind is its own place, and in itself
can make a Heav'n of Hell, a Hell of Heaven"
Satan, in Milton's Paradise Lost |
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miffy04

Anmeldungsdatum: 23.02.2010
Beiträge: 57
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Verfasst am: 25.02.2010 02:05 Titel: |
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danke nixnutz, das tut gut. Leider wird diese Thema (Depressionen ja sehr oft verurteilt) Ich probier es einfach mal.
Also es fing vor etwas über 6 Jahren (genau ende Januar) an. Ich war gerade mit meinem Freund (wir sind nun 10 Jahre zusammen) zusammen gezogen. Ich bekam eines Abends plötzlich Herzrasen und Panik und mir tropfte der Schweiß und den Gedanken `lieb ich ihn oder nicht`! Geht grad schon wieder los. Kennt das jemand? Bitte brauche eure Hilfe! Muss mit dem erzählen langsam machen, fällt mir verdammt schwer. |
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Nixnutz

Anmeldungsdatum: 22.02.2010
Beiträge: 139
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Verfasst am: 25.02.2010 02:12 Titel: |
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ach miffy...atme mal tief durch...du hörst dich so gehetzt an
schreib einfach frei von der leber weg...wenn du qualifizierte meinungen hören willst wirst du allerding ein bisschen geduld aufbringen müssen...ich glaub wir sind so ziemlich die einzigen die noch online sind und mit beziehungen kenn ich mich nicht so aus (zu verkorkst )...mit depris alledings schon und ich höre zu... _________________ "The mind is its own place, and in itself
can make a Heav'n of Hell, a Hell of Heaven"
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miffy04

Anmeldungsdatum: 23.02.2010
Beiträge: 57
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Verfasst am: 25.02.2010 02:16 Titel: |
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| Nachteule Nummer 2! Das Einschlafen will nicht so wie wir. Ich hoffe das ich hier jemanden finde der mein Problem teilt. Diese ständigen Gedanken machen ein wahnsinnig. |
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Nixnutz

Anmeldungsdatum: 22.02.2010
Beiträge: 139
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Verfasst am: 25.02.2010 02:19 Titel: |
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nun...sich hier im forum ein bischen was von der seele zu schreiben ist schonmal ein guter anfang...bin auch noch nicht solange dabei hab aber nur positives zu berichten...die leute hier wissen wovon sie reden, sind offen und warmherzig...das wird schon... _________________ "The mind is its own place, and in itself
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miffy04

Anmeldungsdatum: 23.02.2010
Beiträge: 57
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Verfasst am: 25.02.2010 02:30 Titel: |
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| Ich mach einfach mal weiter. Auf Grund des Herzrasens das ich hatte, also die Symptome wollten nicht weggehen ging ich zu meiner Hausärztin. Da wurde dann mein Herz untersucht (Langzeit EKG, Katheter und Betablocker). Da gab es aber keine Ergebnisse. Mein Zustand veränderte sich nicht. Bis eines Tages meine Schwester meinte, ich glaube du hast Depressionen. Ich hatte keinen Gedanken daran verschwendet, hatte mich bis dahin nicht mit dem Thema auseinandergesetzt. Darauf ging dann der Zirkus los. Es wurden Depressionen diagnostiziert. (Aber ich zweifel immer daran, bin ich `krank`oder nicht) Neurologe, Antidpressiva und Klinik. Brachte alles nicht wirklich etwas. Bin nun mal wieder, seit ca.1,5 Jahren in Therapie. Aber es gibt keine Besserung. Kann oft keine Nähe zulassen. Meine Familie und Freunde (die die von der Depr. wissen) und mein Freund zweifeln nicht daran. Sind der festen Überzeugung das die Liebe da ist. Kennt das jemand? Muss dazu sagen wir haben eigentlich eine gute Beziehung (abgesehen von kleinen Zeckereien die es überall gibt). Hilfe |
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miffy04

Anmeldungsdatum: 23.02.2010
Beiträge: 57
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Verfasst am: 25.02.2010 02:35 Titel: |
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| Ich habe den Versuch schon mal gestartet und mich in einem Forum angemeldet. Da wurde dann behauptet wenn man eine Familie und einen Partner hat dann muss es einem gut gehen und man darf so etwas nicht haben. Deswegen habe ich auch Schwierigkeiten mich hier so zu öffnen. |
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Nixnutz

Anmeldungsdatum: 22.02.2010
Beiträge: 139
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Verfasst am: 25.02.2010 02:38 Titel: |
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entschuldige bitte miffy, aber ich bin wirklich nicht gerade kompetent wenns um beziehungen geht...ich befürchte du wirst warten müssen was morgen so an post dazu kommt...hier gibts aber auch leute die trotz depris eine funktionierende beziehung führen...die können dir da besser weiterhelfen...hab mich gemeldet weil du dich so gehetzt angehört hast und ich dich nicht im regen stehen lassen wollte...bitte sei mir nicht böse _________________ "The mind is its own place, and in itself
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Nixnutz

Anmeldungsdatum: 22.02.2010
Beiträge: 139
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Verfasst am: 25.02.2010 02:39 Titel: |
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bin grad ein bischen überfordert...entschuldige _________________ "The mind is its own place, and in itself
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Nixnutz

Anmeldungsdatum: 22.02.2010
Beiträge: 139
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Verfasst am: 25.02.2010 02:41 Titel: |
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ich glaube nicht das man nur dann eine beziehung führen kann wenn es einem gut geht...mit depris wirds schwieriger aber es ist devinitiv nicht unmöglich! _________________ "The mind is its own place, and in itself
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Nixnutz

Anmeldungsdatum: 22.02.2010
Beiträge: 139
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Verfasst am: 25.02.2010 02:58 Titel: |
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mmmh...bist wohl off...schau am besten morgen nochmal vorbei...ich bin mir sicher, dass du hier kompetente hilfe findest
wünsche dir trotz deiner sorgen eine gute nacht _________________ "The mind is its own place, and in itself
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stefan68

Anmeldungsdatum: 15.11.2009
Beiträge: 593
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Verfasst am: 25.02.2010 08:04 Titel: |
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hallo miffy,
herzlich willkommen. depressionen können jeden treffen, egal ob in guter beziehung, familie oder allein, egal ob arzt oder arbeiter, egal ob mann oder frau...selbst ein psychiater hatte schon mal eine depression.
im grunde weiss man noch immer nicht genau was die genauen ursachen sind, ausser das es eine stoffwechselstörung im gehirn ist.
aber es spielen meist noch viele faktoren zusammen. sicher ist aber, das es sich nicht nur um "verstimmungen" handelt, sondern um eine schwere krankheit.
daher können auch nur ärzte feststellen ob es vielleicht körperliche ursachen gibt.
LG stefan68 _________________ "Ein Weg entsteht, wenn man ihn geht" (China)
"Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft, denn in ihr gedenke ich zu leben" (Albert Einstein) |
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Thorn
?
Anmeldungsdatum: 18.05.2008
Beiträge: 40
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Verfasst am: 25.02.2010 12:26 Titel: |
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Hallo Miffy,
ich kann deine Gefühle absolut nachvollziehen. Ich habe seit 3 Jahren Depressionen und seit über einem Jahr einen Partner. Die ersten drei Monate waren völlig ungetrübt, bis ich dann meine Medis selbst absetzte und fix in eine neue Depressionsphase rutschte.
Ich kann mich noch genau erinnern, wie plötzlich, wie mit einem Schlag über den Kopf diese Gedanken kamen: "Liebst du ihn eigentlich? Was ist, wenn nicht, wenn dir dein Inneres das alles nur vorgaukelt? Dann müsstest du doch hier und jetzt sofort was unternehmen! Kannst du überhaupt noch lieben? Schau an, diese Kleinigkeit, die du an ihm nicht magst - du solltest dich testen und immer und immer und immer wieder fragen, ob du ihn eigentlich noch liebst."
Das habe ich seitdem in stärkeren und schwächeren, längeren und kürzeren Wellen immer wieder und es lässt mich oft verzweifeln, weil diese plötzlichen Zweifel, die besonders kommen, wenn man es eigentlich mal wieder ganz schön zusammen hat, so unglaublich real und unumstößlich scheinen. Bei mir geht das auch mit riesiger Angst, Herzrasen und körperlicher Schwäche einher.
Ich vermute, dass unsere Gedanken eigentlich für etwas anderes stehen sollen. Nicht die Frage, ob wir unseren Partner lieben ist es eigentlich, sondern ich denke, dass dies nur ein Symptom ist für ganz andere Ängste, ein übersteigertes Sicherheits- und Kontrollbewusstsein, Bindungstangst durch vorherige Erfahrungen usw.. Der Partner ist immerhin meist derjenige, der uns am nächsten steht und damit werden unbewusste Ängst und eine grundlegende Unsicherheit vielleicht direkt auf ihn projeziert.
Unser Umgang mit diesen gedanken und die Panik, die sie erzeugen, entwickeln dann eine Assoziationsspirale, die immer wieder startet, wenn man denkt, es geht ganz gut - dann überfällt ein wieder ein Zweifel und alles geht von vorne los.
Ich möchte dir ein Buch empfehlen: Das Leben annehmen von Matthias Wengenroth. Dieses Buch war das erste udn einzige, was mir wirklich geholfen hat. Es geht um die Aktzeptanz- und Commitment-Therapie, die den Umgang mit den eigenen Gedanken und Gefühlen betrachtet und dabei nicht ihre Inhalte, sondern wie wir mit ihnen umgehen, fokussiert.
In diesem Forum gibt es zudem einige, denen es so geht, wie uns.
Liebe Grüße
Thorn |
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miffy04

Anmeldungsdatum: 23.02.2010
Beiträge: 57
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Verfasst am: 25.02.2010 13:23 Titel: |
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| Bin grad total platt. Hätte garnicht mit so viel Verständnis gerechnet. Wie gesagt hab schon viele schlechte Erfahrungen machen müssen. Z.b. auch: Solche Leute müsste man bei Brot und Wasser nach Afrika schicken damit Sie wieder klar in der Birne werden!!! Was sagt Ihr dazu? Ist das nicht der Hammer. Das tut so weh!!! Man hat sich das ganze doch nicht ausgesucht! Wie kann ich bloß erkennen das dies eine Krankheit ist und nicht mein Charakter? Habe schon so viele Ärzte besucht und zweifel trotzdem. Hab so wahnsinnig Angst. War doch bis zu diesem Moment alles supi. Ärzte meinen es wären Zwangsgedanken und Verlustängste. Ich möchte auch nochmal Danke an Nixnutz für gestern Abend sagen! Er hat mir beim Einstieg hier wirklich geholfen. |
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