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scherbenhaufen 02.09.2010 22:56 hi
wir haben heute ausgibig geschrieben sie sagte mir das vertrauen sei weg
wie soll ich es mit schreiben zurück bekommen frage ich mich gerade
alles neu aufbauen aber wie mit worten?
Ich versuche dann auch mal meine Geschichte zu erzählen 02.09.2010 22:55 Engelchen, ich möchte dich schütteln, weil mir das Herz weh tut wenn ich sehe was du schreibst.
Auch habe es zwischen den 5 Jahren schon mal versucht mich von ihm zu trennen, es war auch wegen eines anderen Mannes, aber er war verheiratet und ich wußte dass es keine Zukunft gab, aber dadurch sah ich das erste mal, was mein Ex für ein Mensch war, ich konnte so viel Vergleiche ziehen.
Aber ich wäre dann auch alleine gewesen und bin deswegen zurück, auch auf heilige Versprechen gehört wie: ich werde mich ändern, aber es ging weiter wie gehabt.
Ich habe die Rückkehr aber bitter bereut und und schmerzhaft bezahlt.
Und anderen gegenüber war er der hilfsbereite gute Mensch, niemand hatte es gewußt, was es für ein Teufel war, niemand hätte es geglaubt.
Ich muß gestehen dass ich den Absprung nur durch meinen jetzigen Mann, mit dem ich jetzt seit 30 Jahren zusammen bin, 24 davon verheiratet.
Ich weis nicht was aus mir geworden wäre.
Es tut mir weh, wenn ich sehe dass du das zusammen mit deinen Kindern bei diesem Mann weiter bleiben willst, und ich glaube nicht aus Liebe, sondern nur aus panischer Angst, ich weis wie es sich anfühlt diese schei..... Angst, Angst das Leben nicht alleine meistern zu können, Angst dass er recht hat, wenn er sagt: ohne mich bist du nichts, kriegst du nichts auf die Reihe, Angst auf seine Gnade angewiesen zu sein.
Aber hast du auch nicht Angst, dass er wieder irgendwann zuschlagen wird und dann das deine Kinder mitbekommen.
Ich habe mitbekommen als mein Erzeuger meine Mutter verdroschen hatte, weist du was ich dabei gefühlt habe.
Ich lass das mal jezt so stehen.
Ich versuche dann auch mal meine Geschichte zu erzählen 02.09.2010 22:43 das ist süß! Da bin ich ja mal gespannt!
Ich versuche dann auch mal meine Geschichte zu erzählen 02.09.2010 22:41 Jetzt bin ich jedoch so aufgewühlt...ich nehme es jetzt gleich noch mal in Angriff. Dann kannst Du während Deiner Schlaflosigkeit ja ein wenig lesen... :roll:
Und plötzlich war die Sonne nicht mehr da 02.09.2010 22:33 Und ein wenig hast du den Sonnenschein ja schon wieder gefunden! :lol:
Und der Rest wird auch noch kommen. Alles zu seiner Zeit sagt man ja so schön.
Und plötzlich war die Sonne nicht mehr da 02.09.2010 22:30 Ob Du aufgrund Deiner Vergangenheit oder aus anderen Gründen nicht mit ihm schlafen möchtest, kann ich nicht beurteilen.
Allerdings ist es Dein gutes recht, nicht mit ihm zu schkafen, wenn Du es nicht möchtest.
Sicher ist, dass Dich diesbezüglich in keinster Weise irgendeine Schuld trifft.
Und da Dich keine Schuld trifft musst Du auch keine Buße tun und leiden.
Das gute an einer Therapie ist, dass man alles loswerden kann, worüber man sonst mit niemanden sprechen möchte
Für mich persönlich hoffe ich, dass ich neben meinem Partner und meiner Therapeutin auch wieder Menschen finden werde, nicht im Forum, sondern von Angesicht zu Angesicht, mit denen ich auch so offen sprechen kann
Mein Partner kann die Last nicht alleine tragen, das weiß ich und will ich ihm auch nicht antun
Dass Du an Deinem Mann hängst verstehe ich dennoch. Ich habe es zwei Jahre nicht geschafft mit von dem Mann, der mir alles genommen und mich aus meiner geliebten Heimat vertrieben hat zu trennen. Ich hatte selber keine Ahnung warum. Er war gewalttätig und böse zu mir. ich habe mich mehrfach getrennt ich habe das zählen aufgegeben. Am Ende waren wir wieder zusammen
Heute bin ich froh, dass es vorbei ist und warte auf den Sonnenschein
Liebe Grüße Wölkchen
manchmal nicht normal 02.09.2010 22:23 :lol:
Das kenn ich. Glaub mir, hab mich zu meiner Anfangszeit hier im Forum immer total besch...en gefühlt, wenn ich mal einen Buchstaben vertippt hab :oops: :oops:
Aber mach dir nichts draus. Ist wirklich halb so wild. Und es war doch auch keineswegs mit Absicht.
Wenn zwischen euch beiden die Chemie nicht stimmt, dann ist es vielleicht besser, nach jemandem anderen zu schauen?... Das kann immer mal passieren... ist jedenfalls nicht deine Schuld dann...
Ich muss gestehen, ich liefere mich bisher meinen Stimmungen noch einfach so aus. War deswegen noch nicht bei 'ner Therapie. Dementsprechend kann ich nur sagen, was ich so aufgeschnappt hab. Aber es stimmt immer wieder mal das Verhältnis zwischen Thera und einem von uns nicht. Und dann nutzt es auch nichts, hinzugehen. Wenn man jemand anderes findet, bei dem man sich öffnen kann, hilft es viiel besser. Der kann dir dann auch helfen, dich nicht aus seinen Hilfsangeboten rauszuwinden :wink:
So. Jetzt hab ich es wieder geschafft, noch irgendwas wichtiges sagen zu wollen, aber mir fällt nix mehr ein :shock: . Mein Kopf is leer. Hmm...
Wenn dir der Beitrag jetzt komisch vorkommt, ich bin schuld :oops: :roll:
liebe Grüße
cho
außen hui, innen ... 02.09.2010 22:22 Hallo Gedankensturm,
Du kennst deinen Mann am besten! Bist du der meinung er kann aufnehmen was du ihm erzählst und damit umgehen dann rede mit ihm!
Meiner kann es leider nicht und ich habe schon mehrmals versucht mit ihm darüber zu reden!
Liebe grüße Engelchen
Ich versuche dann auch mal meine Geschichte zu erzählen 02.09.2010 22:20 ach herje du arme!
Ja das kenne ich!
Ich kann leider nicht schlafen habe momentan eine innere unruhe die mich daran hindert!
Liebe Grüße Engelchen
Was ich (depressiv) einem Angehörigen an Rat mitgeben würde 02.09.2010 22:18 [quote:270f2bf4ac]wer eine depression nicht erlebt hat, kann dieses nie komplett nachvollziehen.
das ist einfach so.
und das erwartet auch keiner.[/quote:270f2bf4ac]
Und es ist auch nicht nötig. Ich für mich musste natürlich "verstehen", damit ich es begreifen kann und damit umgehen kann. Jedoch "verstehen" nie in dem Sinne, dass ich es nachempfinden kann. Es ist wirklich nicht nötig. Warum er jetzt so oder so empfindet oder es so oder so versteht, ist nicht wichtig. Wichtig ist nur DASS er grade so denkt und fühlt. Ich nehme es an, ich nehme es hin und vor allem nehme ich es NICHT persönlich. Wenn es mir zu krass wird, dann sage ich ihm das. Ansonsten lege ich da eine positive "Gleichgültigkeit" an den Tag. Nicht, dass es mir egal wäre. Im Gegenteil. Nur nehme ich es gelassen und als gegeben hin. Wenn man als Angehörige/r nicht alles so persönlich nimmt, kann man ganz gut damit umgehen.
außen hui, innen ... 02.09.2010 22:18 Hallo Engelchen,
ja, vermeiden von intimen Situationen - ich glaube darum geht es irgendwie auch. Schon der Gedanke daran geht gar nicht. Fühle mich angewidert davon und nicht wert dafür.
Ich gehe zu einer Psychologin und will versuchen, das beim nächsten Treffen anzusprechen. Frage mich auch, ob ich das mal mit meinem Mann besprechen soll :?:
LG gedankensturm
Ich versuche dann auch mal meine Geschichte zu erzählen 02.09.2010 22:18 Hallo Engelchen
ich bekomme gerade die Kriese... Ich hab alles aufgeschrieben, gehe auf senden und dann steht da plötzlich "bitte einloggen". Das war ich und nun ist alles weg... Heute nehme ich das nicht nochmal in Angriff...
Aber es folgt noch...
Was ich (depressiv) einem Angehörigen an Rat mitgeben würde 02.09.2010 22:09 betroffene
es gibt kein wirkliches richtig oder falsch.
sicherlich sollte man mehr verständnis für launen oder sonstiges haben, ABER ansonsten ist es auch eine ganz normale beziehung.
normal sein.
ehrlich bleiben.
sagen, wenn einen etwas verletzt, ärgert oder auch verunsichert.
wer eine depression nicht erlebt hat, kann dieses nie komplett nachvollziehen.
das ist einfach so.
und das erwartet auch keiner.
manchmal nicht normal 02.09.2010 22:09 Hallo CHO,
danke für die lieben Worte. Als ich mir meinen ersten Eintrag noch mal durchgelesen habe, ist mir aufgefallen, dass ich nicht ganz zuende geschrieben bzw. gedacht habe: Ich bin ja schon in Behandlung, aber irgendwie geht das nach dem Motto: "Wasch mich, aber mach mich nicht nass." Wenn dann konkrete Hilfsangebote kommen, wie: Rufen Sie mich an, schreiben Sie mir eine Mail, wir machen einen Extratermin usw. blocke ich ab und dreh und winde mich. Ich denke u.a., dass sie das nur macht, weil sie es machen muss ...
Nun fühle ich mich mal wieder schlecht, weil ich nicht korrekt war :oops:
LG gedankensturm
Was ich (depressiv) einem Angehörigen an Rat mitgeben würde 02.09.2010 21:48 Deshalb sei einfach du selbst. Verstell dich nicht. Dann motzt er eben.
Letztes Wochenende war ich bei meinem freund. Wir hatten uns unterhalten, wir kamen über seine Tochter auf das Thema Therapeut und er meinte, dass man die mal fragen solle:"Na, haben sie auch schon mal einen an der Klatsche gehabt?!" Er sagte es sehr abfällig. Ich war auch mal in psychologischer Behandlung wegen meiner Bauchschmerzen. Ich fragte ihn dann ganz normal, ob er meinen würde, ich hätte sie deshalb nicht mehr alle. Er verneinte, dachte aber wohl, ich wolle ihn zu einer Therapie überreden. Dabei ging es nicht mal um ihn bei dem Gespräch. er war auch motzig und ungehalten und stinkig. Ich sagte da einfach ganz ruhig zu ihm:"Ich hab doch gar nichts schlimmes gesagt. Du musst dich nicht so aufregen. Gibt keinen Grund, sauer auf mich zu sein" Und das hat bei ihm funktioniert. Er lenkte dann ein. War nicht mehr sauer.
Aber selbst, wenn das nicht funktioniert hätte, so bleibe ich doch immer ich. Du sagst ja selbst: Alles scheint falsch zu sein. Diese Erkenntnis hatte ich zu Anfang auch mal. Dabei ist es nicht falsch, sie reagieren nur nicht so, wie wir es uns erhoffen. Und da er so oder so motzig ist frage ich dich, warum sich verstellen? Bleib dir und deiner Art treu. Sei 100% du selbst.
Und plötzlich war die Sonne nicht mehr da 02.09.2010 21:46 Ich kann glaube ich gar nicht sagen was ich erwarte! Von meinem Mann erwarte ich eigentlich das er hinter mir steht und mich unterstützt, das er auch mich als Mensch sieht.
Ich weis oft nicht was ich von ihm halten soll! Ich heul grad weil ich einfach keine Antwort darauf weis. Eigentlich wünsche ich mir einen Menschen der mich zumindestens versucht zu verstehen der sich gedanken um mich macht. Und nicht jemanden der nur an sich und seine bedürfnisse denkt.
Zwischen meinem Mann und mir ist das Intime ein sehr großes Problem. Er will oft in meinen Augen sehr oft und ich nunmal nicht. Und ich habe oft das Gefühl das er mich nur darauf reduziert.
Wie sagt er immer: Ich kann nichts für deine verkorkste Vergangenheit! Du hast was das Thema angeht einfach einen Schaden und ich hab keine Lust mehr darunter zu leiden!
Was ich (depressiv) einem Angehörigen an Rat mitgeben würde 02.09.2010 21:37 *Angehörige*
[quote:915f217035="Gänseblümchen"]
Es ist schwer zu sagen, was ich will. Meist weiss ich das ja selbst nicht. Ich möchte geschont werden. Ich möchte nicht, dass man mich wie eine Kranke behandelt. Ich möchte, dass sich die Leute mir gegenüber normal verhalten. Ich möchte, dass sie Rücksicht auf mich nehmen.
:roll:
[/quote:915f217035]
:? Eigentlich kann man es dann ja nur falsch machen, oder?
Denn zum Einen schonen und Rücksicht nehmen und zum Anderen normal verhalten und nicht wie krank behandeln... :?
Das ist sehr schwer hier einen Mittelweg zu finden. Ich stell das regelmäßig bei meinem Freund fest. Wenn ich nicht seinen Wünschen entsprechend reagier, wird er motzig... Es ist irgendwie fast immer falsch :(
Und plötzlich war die Sonne nicht mehr da 02.09.2010 21:25 ja und nein
er arbeitet sehr viel, kommt abends spät nach hause und ist dann auch hundemüde
wir haben ähnliche probleme, wobei sie bei ihm schon länger dauern und dafür nie so stark aufgetreten sind.
seine familie hält zu ihm und er hat gerade zu seiner mutter ein sehr schönes verhältnis. ich denke das gibt ihm kraft.
unsere beziehung funktioniert wahrscheinlich deshalb so gut, weil wir es beide nicht wirklich schaffen auf uns selbst aufzupassen aber für den anderen alles tun würde
meine therapeutin sagte, eine ihrer wenigen klaren aussagen - "eine sehr liebevolle aber auch sehr schwierige beziehung"
wie du dich schilderst habe ich den eindruck, du hilfst um dich selbst von deinen eigenen sorgen ablenken zu können.
eine frage - was genau liebst du an deinem mann? was erwartest du von liebe und freundschaft?
mein persönlicher wunsch in liebe und freundschaften ist ein geben und nehmen. ein miteinander, ein team. alleine ist es so schwer auf dieser welt und man ist oft alleine, zu oft
Was ich (depressiv) einem Angehörigen an Rat mitgeben würde 02.09.2010 21:16 *Depressive*
Ich bin zwar im Moment nicht in einer festen Beziehung, aber "Angehörige" heisst ja nicht gleich "Liebespartner". :wink:
Es ist schwer zu sagen, was ich will. Meist weiss ich das ja selbst nicht. Ich möchte geschont werden. Ich möchte nicht, dass man mich wie eine Kranke behandelt. Ich möchte, dass sich die Leute mir gegenüber normal verhalten. Ich möchte, dass sie Rücksicht auf mich nehmen.
:roll:
Ich kann mit Angehörigen nicht über meine Gefühle in der Depression sprechen. Ich will nicht, dass sie sich Sorgen um mich machen. Gleichzeitig ist mir natürlich klar, dass sie sich trotzdem Sorgen machen. Deshalb bemühe ich mich, wenigstens ein wenig preiszugeben. Aber meine schwärzesten Gedanken kann ich ihnen nicht anvertrauen. Schlichtweg unmöglich.
Mit meinem Therapeuten kann ich dagegen über so ziemlich alles sprechen. Ohne Probleme. Es ist sein Job, mit mir zu sprechen, und, noch wichtiger, mir zuzuhören. Er kann grandios zuhören. Er ist ein Fremder. Es heisst nicht umsonst, man kann mit Fremden oft besser über seine Probleme sprechen, als mit Freunden und Angehörigen.
Ich kann ihm alles erzählen, weil ich weiss, er wird es nicht (allzu) persönlich nehmen.
Soviel erstmal dazu, wollte noch mehr schreiben, aber es kommt nur Kuddelmuddel dabei raus... :?
Danke Chaos, für diesen Thread, das ist eine sehr gute Idee!
:x
scherbenhaufen 02.09.2010 21:14 Ja auch das braucht man manchmal. Nur zuhören nicht viel selber sagen/schreiben. So geht es mir ab und zu ich kann nicht viel schreiben bin aber froh das jemand auf der anderen Seit ist. Hauptsache es ist jemand da!
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