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Die depressiven Kinder leiden!
Schon das allein sollte genügen, dafür zu sorgen,
dass den Kindern möglichst frühzeitig Hilfe zukommt.
Hinzu kommt, dass eine Depression nie ohne Auswirkungen bleibt
und so die weitere Entwicklung des Kindes beeinträchtigt.
Besonders zwei Gefahren haben in der Ärzte und Psychiater
erkannt:
- Depressive Kinder fallen in eine frühere Entwicklungsstufe
zurück. Dadurch wollen sie sich Auseinandersetzungen
mit der Gegenwart ersparen und ziehen so die Notbremse
- Depressive Kinder entwickeln sich nicht in normaler Form,
so dass es zu Fehlentwicklungen kommt.
In beiden Fällen verhindert die Depressionen die normale
Entwicklung des Kindes, wodurch Entwicklungsaufgaben, die
jetzt gerade dran werden, nicht in Angriff genommen werden
können.
Studien haben zudem gezeigt, dass eine Depression im Kindesalter
auftauchen im späteren Leben zu depressiven Phasen führen
kann. Der Grundstein für eine lebenslange Depression
kann also schon im Kindesalter gelegt werden.
Zum Schluss die alarmierendes der Tatsache: der Selbstmord
gehört zu den häufigsten Todesursachen bei Kindern
und Jugendlichen! Viele Jugendliche und Erwachsene, die einen
Selbstmordversuch durchgeführt haben, haben schon als
Kind unter einer Depression gelitten. In Zahlen ausgedrückt
bedeutet dies, dass depressive Kinder einen dreimal so hohen
Risiko unterliegen, dass sie irgendwann einen Selbstmordversuch
durchführen. Die rechtzeitige Erkennung und Behandlung
einer Depression im Kindesalter kann also Leben retten!
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