| Das feststellen einer Depression bei Kindern
und Jugendlichen ist nicht immer einfach.
Vor allem jüngere Kinder sind nicht in der Lage, ihre
Gefühle mit denen anderer Kinder zu vergleichen. Deswegen
erkennen sie nicht, dass sie trauriger, hoffnungsloser, unruhiger
als ihre Kameraden sind. Auch Jugendliche ziehen sich oft
lieber zurück, als mit ihren Eltern über ihre Gefühle
zu reden. Das kann jedoch auch ein ganz normales Zeichen der
Pubertät sein. So bleibt Eltern oder auch Lehrern oft
die Depression verborgen.
Kinder und Jugendliche neigen dazu, dass sie durch einen
auffälliges Verhalten, das Gefühl der Leere, Niedergeschlagenheit
oder auch der Hoffnungslosigkeit versuchen zu verschleiern.
So fällt es Erwachsenen schwer, die typischen depressiven
Symptome zu erkennen, die dahinter verborgen sind.
Hinzukommt, dass jede Entwicklungsstufe eines Kindes ganz
unterschiedliche Symptome mit sich bringen kann, ohne dass
dadurch auf eine Depression geschlossen werden kann.
Diese Faktoren bewirken, dass selbst Fachleute, und natürlich
auch Lehrer, Ärzte oder Schulpsychologen Schwierigkeiten
haben, eine Depression bei einem Kind festzustellen.
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