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Stress und Depressionen
Stress und Depressionen stehen in einer engen Verbindung. Dies
weiß inzwischen jeder. Und mit Stress ist jetzt nicht nur
der Stress auf der Arbeit gemeint, sondern auch der Stress in der
Familie, der Stress im privaten Umfeld.
Und tatsächlich gerät jeder von uns immer wieder zu Hause oder am Arbeitsplatz in Stress und denkt sich dann, unter der Last zusammen zu brechen uns es nicht zu schaffen. "Locker bleiben - Ruhig bleiben" - Leichter gesagt als getan...
Wissenschaftlich gesehen führt Stress zu einer verstärkten
Ausschüttung des Stresshormons Cortisol, welches, wenn es ständig
in zu hoher Konzentration vorhanden ist, die neurobiologischen Regulatoren
in uns durcheinander bringt. Es ist also sehr wichtig, daß
Sie versuchen, Stress zu vermeiden. Versuchen Sie zu erkennen, wann
und wo Stress anfängt und herrscht und überlegen Sie,
wie man diesen Stress vermeiden und aus dem Weg gehen könnte.
Es bringt also nichts, sich nur auf eine Therapie und Medikamente
zu verlassen, man muß auch in seinem Leben etwas ändern.
Stress aus dem Weg zu gehen heißt jetzt aber nicht, sich
ab sofort in seiner Wohnung zu verkriechen, sondern vielmehr, Stress
aktiv zu umgehen oder ganz zu vermeiden.
Stress ist verantwortlich für ca. 40 Leiden - Auch Depressionen
Wichtig ist es deshalb, die Ursachen für den Stress auszumachen und sich zu überlegen, wie man diese Ursachen abstellen kann. Und wenn man sie nicht abstellen kann, so sollte man wenigstens erlernen, damit umzugehen. Denn Fakt ist: Stress macht krank, er kann über 40 Leiden verursachen - auch Depressionen!
Körperliche Reaktionen auf Stress
Eigentlich ist Stress eine Schutzfunktion für uns: Das Stressgefühl soll uns dazu bringt, besonders vorsichtig zu sein, um Gefahren schnell zu bemerken und zu umgehen bzw. geeignet darauf zu reagieren.
So wird u.a. die Schmerzschwelle gesenkt, die Sehfähigkeit wird erhöht, der Körper setzt mehr Sauerstoff um, es wird mehr Energie bereitgestellt, indem die Leber mehr Zucker produziert, Fettreserven werden aufgelöst. Zudem erhöht sich der Herzschlag und der Blutdruck, Adrenalin und Kortison werden ausgeschüttet, die Verdauung verlangsamt sich, und schließlich läuft unser Immunsystem nur noch auf Sparflamme.
Und die negativen Dauerfolgen davon...
Dauerhaft erhöhtes Kortison schädigt unsere Hirnzellen. Man kann schlechter Denken und sich Erinnern.
Es kann zu Depressionen und Angsterkrankungen kommen. (Siehe auch Angst)
Unser Immunsystem kann dauerhaft geschwächt werden. Man wird anfälliger für Krankheiten.
Es kann zu Magen- und Darmschleimhautentzündungen kommen, auch zu Magengeschwüren und Gastritits.
Die Innenwände unserer Adern können beschädigt werden bzw. es können sich Ablagerungen bilden, wenn unser Blutdruck dauerhaft zu hoch ist, es kann dadurch zu Gerinnseln kommen, die sich wiederum ablösen können und dann in den Herz- oder Hirngefäßen stecken bleiben. Dies verursacht dann möglicherweise einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall.
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