Depressionen
Sonstiges


Neues Antidepressivum besonders bei Antriebsarmut geeignet
[1935 mal gelesen]
Schilddrüsen-Check bei unklaren Symptomen
[1459 mal gelesen]
Diffuser Schmerz ist oft früher Vorbote einer Depression
[1002 mal gelesen]
Neue Studie: Johanniskraut ist ähnlich effektiv wie SSRI
[988 mal gelesen]
Antidepressivum wirkt auch gegen Körperschmerzen
[901 mal gelesen]
Ferndiagnose vom Online-Doc - Gesundheitsportale im Netz sind für Ärzte vor Ort nicht nur Konkurrenz
[884 mal gelesen]
Das abgrundtiefe Leiden an sich selbst
[700 mal gelesen]
Depressionen: Da liegen Hausärzte meistens richtig
[680 mal gelesen]
Depressionen so herzschädlich wie Rauchen
[658 mal gelesen]
Scopolamin hilft offenbar schwer Depressiven
[647 mal gelesen]



Dienstag, 30.10.2007, 15:54:05 Uhr

Fördert Streß die Gefahr einer tödlichen Sepsis?


Streß vor Op verschlechtert Immunstatus / Gefährlich: entzündungshemmende Faktoren im Blut zu Sepsisbeginn

BERLIN (mut). Starker Streß und Depressionen bei Patienten erhöhen vielleicht das Risiko für eine tödlich verlaufende Sepsis nach einer Op. Denn Streß schwächt das Immunsystem zusätzlich.

Patienten mit einer Sepsis sterben häufiger an Organversagen durch einenen Zusammenbruch des Immunsystems als durch einen septischen Schock. Darauf hat Professor Christine Schütt von der Uni Greifswald beim Hauptstadtkongreß hingewiesen.

So kommt es mit Beginn einer Sepsis zwar zunächst zu einer überschießenden Entzündungsreaktion, die einen septischen Schock auslösen kann, nach kurzer Zeit kippen die Patienten jedoch in einen Zustand, in dem anti-entzündliche Prozesse überwiegen. Gelingt es nicht, Patienten wieder rasch aus diesem Zustand zu holen, können sie an den Folgen einer Immunparalyse sterben.

Werden bei Patienten bereits zu Beginn der Sepsis überwiegend entzündungshemmende Faktoren im Blut festgestellt, so ist das Risiko hoch, daß während der Sepsis das Immunsystem zusammenbricht, erläuterte Schütt.

Ein schlechter Immunstatus sollte daher vor einer Op vermieden werden. Dabei könne es sich auch lohnen, die Patienten vor einer Op auf starken Streß oder Depressionen zu untersuchen - denn durch Streß werden ähnliche immunsupprimierende Faktoren freigesetzt wie bei einer Sepsis.

Schütt stellte Daten aus Tierversuchen vor, bei denen Ratten unter Streß gesetzt wurden, indem man sie täglich einige Stunden in eine enge Röhre sperrte und beschallte. Die Ratten zeigten depressive Symptome, einen massiven Verlust von T-Zellen, eine Schädigung des Darmepithels sowie hohe Serumwerte entzündungshemmender Zytokine - ähnlich wie bei Menschen mit Sepsis. Solche Tiere bekamen nach zehn Tagen oft spontan eine Pneumonie.

Die Immunsuppression durch Streß ließ sich fast ganz verhindern, bekamen die Tiere Methyltryptophan. Die Substanz blockiert den Abbau von Tryptophan zu anti-entzündlichen Zytokinen. Methyltryptophan ist als Arznei nicht zugelassen.




Thema: Depressionen

Dieser Beitrag wurde 146 mal gelesen.

Kommentar schreiben  Druckansicht  Seitenanfang 




Suchmaschinen-Cloud
Die Wörter, die am meisten bei Google gefunden wurden, sind:

  
tödlich
    
STRESS
    

Sepsis

    

stress

    

Depression

    
eine
    
DEPRESSION
    
STARKER
    

auslösen?

    
Kann
    
durch
    
meistens
  


Wirksame Therapien gegen das Stimmungstief

Herzinfarkt und depressiv? Dann ist die Prognose besonders ungünstig

Steigt die Stimmung, lässt der Schmerz nach

Bereits ein kurzes Gespräch gibt Depressiven mehr Zuversicht

Fast jeder zweite HIV-Patient hat Depressionen

Depression beeinträchtigt HIV-Therapie

Depressionen der Eltern schwächen die Kinder

Bei mittelschweren Depressionen hat Johanniskraut Vorteile

Pulsgeber im Gehirn mildert Depressionen

Johanniskraut wird gut akzeptiert





Gesamtverzeichnis
April 2008
März 2008
Januar 2008
Dezember 2007
Oktober 2007




Mister Wong

RSS-Feed

Heute ist der
16.5.2008

Es ist
16:10:45 Uhr

Ihre IP:
38.103.63.16

Blog-Einträge: 105

Die letzten 24 Stunden im Überblick



Mo Di Mi Do Fr Sa So
1234
567891011
12131415161718
19202122232425
262728293031

Impressum