Depressionen
Sonstiges


Neues Antidepressivum besonders bei Antriebsarmut geeignet
[1935 mal gelesen]
Schilddrüsen-Check bei unklaren Symptomen
[1458 mal gelesen]
Diffuser Schmerz ist oft früher Vorbote einer Depression
[1002 mal gelesen]
Neue Studie: Johanniskraut ist ähnlich effektiv wie SSRI
[988 mal gelesen]
Antidepressivum wirkt auch gegen Körperschmerzen
[901 mal gelesen]
Ferndiagnose vom Online-Doc - Gesundheitsportale im Netz sind für Ärzte vor Ort nicht nur Konkurrenz
[884 mal gelesen]
Das abgrundtiefe Leiden an sich selbst
[700 mal gelesen]
Depressionen: Da liegen Hausärzte meistens richtig
[680 mal gelesen]
Depressionen so herzschädlich wie Rauchen
[658 mal gelesen]
Scopolamin hilft offenbar schwer Depressiven
[647 mal gelesen]



Dienstag, 15.4.2008, 19:33:03 Uhr

Dauertherapie gegen Depressionsrezidiv


Venlafaxin reduziert Rezidivrisiko / Eine Langzeittherapie wird ab der zweiten Episode empfohlen

HAMBURG (nke). Mit jedem Rückfall nach einer depressiven Episode wird ein weiteres Rezidiv wahrscheinlicher. Spezialisten empfehlen daher bereits nach der zweiten oder spätestens nach der dritten depressiven Episode eine Dauertherapie mit Antidepressiva. Mit dem Wirkstoff Venlafaxin lässt sich das Rückfallrisiko deutlich reduzieren.
Eine depressive Verstimmung hat wohl jeder mal. Bei einer manifesten Depression mit Rezidivepisoden ist aber ärztliches Handeln nötig. Foto: ABDA

Das belegt die mehrjährige Studie PREVENT:

Nach dem ersten Jahr kam es bei nur 23 Prozent der 129 mit Venlafaxin (Trevilor® retard) behandelten Patienten zu einem Rückfall. Von den 129 mit Placebo behandelten Patienten hatten 42 Prozent ein Rezidiv, so Dr. Gerhard Roth aus Ostfildern.

An der darauf folgenden wiederum einjährigen Anschlussstudie hatten nur diejenigen Patienten teilgenommen, die sich nach dem ersten Jahr immer noch in Remission befanden. Nach diesem zweiten Jahr waren die Unterschiede noch größer. Bei fortgesetzter Venlafaxin-Therapie hatten nur 8 Prozent der Patienten ein Rezidiv. Mit Placebo betrug dieser Anteil 45 Prozent.

Studienziel in PREVENT war die Beurteilung von Langzeitwirkung und die Langzeit-Sicherheit des selektiven Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmers (sSNRI) Venlafaxin retard für die Rezidivprophylaxe. "Bei den Teilnehmern handelte es sich um Patienten, die schon mehrere depressive Episoden hinter sich hatten und damit ein hohes Wiedererkrankungsrisiko", so Roth bei einer Veranstaltung des Unternehmens Wyeth in Hamburg.

Die Wahrscheinlichkeit, dass eine depressiver Patient eine erneute depressive Episode bekommt, liegt nach einer zweiten Episode bei 70 Prozent. Und wenn ein Patient bereits drei depressive Episoden hatte, ist das Risiko für eine weitere etwa 90 Prozent.

Mit den Studiendaten könne man Patienten zu einer Dauertherapie ermutigen. Venlafaxin besitzt die Zulassung zur Rezidivprophylaxe.




Quelle: http://www.aerztezeitung.de/


Thema: Depressionen

Dieser Beitrag wurde 56 mal gelesen.

Kommentar schreiben  Druckansicht  Seitenanfang 




Suchmaschinen-Cloud
Die Wörter, die am meisten bei Google gefunden wurden, sind:

  

Dauertherapie

    

dauertherapie

    

antidepressiva

  


Wirksame Therapien gegen das Stimmungstief

Herzinfarkt und depressiv? Dann ist die Prognose besonders ungünstig

Steigt die Stimmung, lässt der Schmerz nach

Bereits ein kurzes Gespräch gibt Depressiven mehr Zuversicht

Fast jeder zweite HIV-Patient hat Depressionen

Depression beeinträchtigt HIV-Therapie

Depressionen der Eltern schwächen die Kinder

Bei mittelschweren Depressionen hat Johanniskraut Vorteile

Pulsgeber im Gehirn mildert Depressionen

Johanniskraut wird gut akzeptiert





Gesamtverzeichnis
April 2008
März 2008
Januar 2008
Dezember 2007
Oktober 2007




Mister Wong

RSS-Feed

Heute ist der
16.5.2008

Es ist
14:29:37 Uhr

Ihre IP:
38.103.63.16

Blog-Einträge: 105

Die letzten 24 Stunden im Überblick



Mo Di Mi Do Fr Sa So
1234
567891011
12131415161718
19202122232425
262728293031

Impressum