Depressionen
Sonstiges


Neues Antidepressivum besonders bei Antriebsarmut geeignet
[1935 mal gelesen]
Schilddrüsen-Check bei unklaren Symptomen
[1458 mal gelesen]
Diffuser Schmerz ist oft früher Vorbote einer Depression
[1002 mal gelesen]
Neue Studie: Johanniskraut ist ähnlich effektiv wie SSRI
[988 mal gelesen]
Antidepressivum wirkt auch gegen Körperschmerzen
[901 mal gelesen]
Ferndiagnose vom Online-Doc - Gesundheitsportale im Netz sind für Ärzte vor Ort nicht nur Konkurrenz
[884 mal gelesen]
Das abgrundtiefe Leiden an sich selbst
[700 mal gelesen]
Depressionen: Da liegen Hausärzte meistens richtig
[680 mal gelesen]
Depressionen so herzschädlich wie Rauchen
[658 mal gelesen]
Scopolamin hilft offenbar schwer Depressiven
[647 mal gelesen]



Dienstag, 30.10.2007, 15:52:53 Uhr

Bei Depressiven ist Aufklärung über Diagnose und Therapie das A und O


Mit Beratung über Wirkungsweise von Antidepressiva läßt sich Compliance verbessern

FREISING (wst). Sich einzugestehen, daß sie eine Depression haben, also eine psychische Krankheit, fällt vielen Patienten immer noch schwerer, als ein körperliches Leiden zu akzeptieren. Schon ein paar aufklärende Worte des Arztes können den Betroffenen aber helfen die Krankheit zu akzeptieren und so die Compliance zu verbessern.

Wird eine Depression festgestellt, sollte die Mitteilung dieser Diagnose immer in eine ausreichende Aufklärung eingebettet werden. Darauf hat Professor Gerd Laux vom Bezirksklinikum Gabersee hingewiesen.

Die Patienten sollten erfahren, daß die Depression eine weit verbreitete Erkrankung und keine Schande ist. Sie müssen wissen, daß Depressionen heute medikamentös gut in den Griff zu bekommen sind und daß die Prognose mit den heute verfügbaren Therapien gut ist, sagte Laux auf einer Veranstaltung des Unternehmens Lundbeck in Freising.

Zu Beginn einer medikamentösen Therapie, sind die Patienten unbedingt darauf hinzuweisen, daß die Wirkung von Antidepressiva erst nach zwei bis drei Wochen eintritt, rät Laux. Zudem sollten sie wissen, daß die Medikamente mehrere Monate, bei häufigen Rezidiven sogar mehrere Jahre genommen werden müssen.

Doch selbst hoch motivierte Patienten erschrecken, wenn sie dann zuhause den Beipackzettel ihres Antidepressivums genauer anschauen. Um diesem die Compliance gefährdenden Effekt entgegenzuwirken, sollten Patienten auch kurz über den juristischen Hintergrund der Formulierungen auf Beipackzetteln informiert werden.

Als anschauliches Beispiel nennt Laux die unerwünschten Wirkungen, die etwa auf Beipackzetteln von frei verkäuflichen Schmerztabletten aufgelistet sind. Bei modernen Antidepressiva dürfe jedoch versichert werden, daß sie von den meisten Patienten gut vertragen werden. Unerwünschte Wirkungen, die zu Beginn der Behandlung auftreten, klingen im weiteren Verlauf meist ab.

Je schneller und effektiver ein Antidepressivums wirke, desto besser sei auch die Langzeitcompliance, sagte Laux. Daher sei der selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer Escitalopram (Cipralex®), der laut Studiendaten bereits nach einer Woche Depressionen signifikant lindere, eine besonders erfolgversprechende Therapie-Option.


Thema: Depressionen

Dieser Beitrag wurde 140 mal gelesen.

Kommentar schreiben  Druckansicht  Seitenanfang 




Wirksame Therapien gegen das Stimmungstief

Herzinfarkt und depressiv? Dann ist die Prognose besonders ungünstig

Steigt die Stimmung, lässt der Schmerz nach

Bereits ein kurzes Gespräch gibt Depressiven mehr Zuversicht

Fast jeder zweite HIV-Patient hat Depressionen

Depression beeinträchtigt HIV-Therapie

Depressionen der Eltern schwächen die Kinder

Bei mittelschweren Depressionen hat Johanniskraut Vorteile

Pulsgeber im Gehirn mildert Depressionen

Johanniskraut wird gut akzeptiert





Gesamtverzeichnis
April 2008
März 2008
Januar 2008
Dezember 2007
Oktober 2007




Mister Wong

RSS-Feed

Heute ist der
16.5.2008

Es ist
14:31:17 Uhr

Ihre IP:
38.103.63.16

Blog-Einträge: 105

Die letzten 24 Stunden im Überblick



Mo Di Mi Do Fr Sa So
1234
567891011
12131415161718
19202122232425
262728293031

Impressum